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Stray

einsame Vierbeiner

Poldo – liebenswerter älterer Hundeschatz möchte seine Familie-für-immer

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geb. ca. 2008 - ca. 30 kg – kastriert – Furever Land

in Mannheim 

17.04.2019: Poldos Pflegemama Despina(von unserem Furever Land-Team) schreibt: „Der Anfang in Deutschland war für Poldo ein Abenteuer, welches Gott sei Dank ein gutes Ende nahm.

Ansprechpartnerin: Simone Prenzel

Wenn Sie Poldo ein Zuhause geben möchten, finden Sie hier unseren Selbstauskunftsbogen-Adoption, den Sie gleich online am PC ausfüllen und absenden können.

 

Poldo ist nun mehr seit 1,5 Jahren bei mir zur Pflege. Daher liegt es mir besonders am Herzen für ihn das perfekte Zuhause zu finden. Menschen, die ihn trotz seiner kleinen Macken lieben. Menschen, die sich Zeit für ihn nehmen und die Geduld haben mit ihm zu arbeiten.

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Da er den größten Teil seines Lebens im Fureverland verbrachte und schon als Welpe sehr zurückhaltend war, braucht er seine Zeit um sich anzupassen. Anfangs braucht Poldo seine Freiräume, einen Rückzugsort. Sobald er aber einem vertraut wird er verschmust, legt seinen Kopf auf den Schoß und möchte gekrault werden.

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Poldo kann auch ein kleiner Clown sein. Es öffnet einem das Herz, wenn man nachts aufwacht und ihn bei seinen Spielen mit einer Socke erwischt.
Ein Leben als Zweithund mit einem Gefährten, der ihm zeigt wo es lang geht, wäre ideal, da er sich sehr an anderen Hunden orientiert.

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Alleinbleiben ist für ihn kein Problem. Er legt sich in sein Körbchen und wartet geduldig auf seinen Menschen.

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Katzen oder andere Tiere, die wir draußen antreffen, sind für Poldo uninteressant. Er braucht nicht viel um glücklich zu sein. Ein ruhiges Zuhause in dem er endlich ankommen kann...“

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09.07.2017: Poldo hat seine eigene Familie! 


22.01.2017: Nachdem es Poldo zum Jahresende sehr schlecht ging und die Tierschützer sich große Sorgen um ihn machten, geht es ihm nun von Tag zu Tag besser. Aber es liegt noch ein langer Weg vor ihm und vor uns.

 

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Der Kreatininwert liegt im normalen Bereich und der Blutdruck ebenfalls. Der Hämatokritwert ist noch immer zu niedrig, aber Poldos Nieren haben wieder angefangen zu arbeiten.
Poldo muss weiterhin regelmäßig verschiedene Medikamente nehmen.

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Zwei Kilogramm hat Poldo innerhalb einer Woche zugenommen. Dennoch ist er noch immer sehr dünn und natürlich machen ihm die niedrigen Temperaturen zu schaffen. Aber Poldo fühlt sich hier, in seinem Gehege, sicher. Und: Es scheint, dass er seine Wintermode, die ihn wärmt, gerne trägt.

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08.01.2017 - In den letzten Wochen ging es Poldo gesundheitlich sehr schlecht. Doch nun sieht es so aus, als ob er langsam wieder zu Kräften kommt und wir optimistisch sein können.

Was war passiert? Poldo magerte immer mehr ab, seine Nieren hatten sehr schlechte Werte und er wurde zunächst stationär in der Tierklinik behandelt.

Dort hätte er eigentlich auch bleiben sollen, doch die fremde Umgebung bereitete ihm so große Angst, dass er die Nahrungsaufnahme komplett verweigerte und noch weiter abbaute. Am liebsten hätte Poldo sich unsichtbar gemacht, so sehr setzte ihn die Klinikatmosphäre unter Stress.

Also brachten ihn die Tierschützer zurück nach Furever Land, denn in seinem Zwinger fühlt sich Poldo sicher. Die medizinische Behandlung wurde dort fortgesetzt und die Tierschützer kochten für ihn.  Tagelang stand nicht fest, ob Poldo überleben würde. Vor etwas mehr als einer Woche fing er endlich wieder an, gut zu fressen, das erste Mal nach Tagen.

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Jetzt bekamen wir eine Mail aus Griechenland, die einen kleinen Lichtblick bedeutet. Gary schreibt:
Poldo machte uns in den letzten Tagen glücklich, denn es geht ihm viel besser. Der Kreatininwert sind, Poldo hat guten Appetit und hat ein Kilogramm zugenommen. Der Blutdruck ist wieder fast im normalen Bereich. Wir haben noch einen langen Weg vor uns, aber wir sind jetzt wieder optimistisch!

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21.08.2016: Wunderschöne, große dunkle Augen, die sanft, scheu und zugleich erwartungsvoll und voller Hoffnung in die Welt blicken – Poldos Augen sind ein Spiegel seiner Seele. „Poldo braucht nicht viel um glücklich zu sein. Nur einen geduldigen Menschen, der ihn auf seinem Lebensweg begleiten möchte.“, schreiben unsere griechischen Tierschützer über diesen schüchternen Rüden, der endlich so gerne anfangen möchte, das Leben genießen zu können.

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Sie schreiben außerdem: „Leider sitzt er noch immer im Zwinger, noch immer zurückhaltend.

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Im Gehege frei rennen ... das sind Glücksmomente für Poldo. Sobald seine Zwingertür aufgeht kann ihn nichts und niemand aufhalten. Er rennt, schnüffelt, fühlt den Wind im Gesicht, das weiche Gras unter seinen Pfoten!"

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Update 07.10.2015: Nachdem seine Freundinnen Sissy und Mammy nicht mehr da sind, ist Poldo alleine. Sie gaben ihm Sicherheit - nun ist er auf sich allein gestellt. Dieses Update verwundert daher nicht. Unsere Kollegin Katja durfte Poldo kennenlernen ... wenn auch nur aus der Ferne.

"Poldo ist nach wie vor ein ängstlicher Hund. Leider wird sich das auch nicht ändern, solange er in einem Gehege leben muss. Hier ist einfach nicht genug Zeit, um sich intensiv mit ihm zu beschäftigen oder mit ihm zu trainieren.

Poldo kommt nicht ans Gitter, wenn man ihn lockt oder ihm ein Leckerchen geben möchte. Dazu fehlt ihm noch immer der Mut. Poldo hat schon Angst, wenn man ihn zu lange ansieht. Selbst das findet er schon bedrohlich.

Er versteckt sich am liebsten hinter seiner Hütte und kommt erst wieder raus, wenn man sich entfernt. Daher war es auch fast unmöglich neue Fotos von ihm zu bekommen. Immer ist er auf der Flucht und versucht sich zu verstecken. Wenn er raus darf aus seinem Zwinger, dann huscht er möglichst schnell und unauffällig an einem vorbei. Er versucht unsichtbar zu sein, damit er ja nicht auffällt.

Poldo wird es alleine nicht schaffen aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen. Er hat zwar eine sehr liebe und menschenfreundliche Hündin als Gefährtin in seinem Zwinger, aber seine Angst ist so groß, dass selbst ihre Anwesenheit ihn nicht auflockert.

Poldo braucht die Unterstützung von liebevollen Menschen, die ihm Zeit geben und ihm zeigen, dass er keine Angst haben muss. Da Poldo außer dem Zwinger nichts kennt, wird es viel Geduld und Liebe erfordern, um ihn aus der Reserve zu locken.

Wir hoffen, dass irgendwo da draußen die richtigen Menschen für ihn sind.

Poldo braucht ein eigenes Zuhause, in dem man mit ihm trainieren kann. Ansonsten stehen seine Chance den Zwinger jemals zu verlassen und ein angstfreies Leben zu führen mehr als schlecht. Daher drücken wir alle Daumen für diesen wunderschönen Rüden. Wer sieht sein wahres Wesen und gibt ihm eine Chance?"

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29.11.2014/ Ein schüchterner Blick, ein kurzes Streicheln und ein Leckerchen – nur so weit wagt sich Poldo zurzeit vor. Sein ganzer Halt waren Sissy und Mammy. Aber seitdem sie fort sind, verkriecht sich Poldo wieder in sich selbst.

Poldo ist der Wächter des Feigenbaums, schreiben die Tierschützerinnen. Der Baum, der mitten in seinem Zwinger steht, ist sein ganzer Schutz.  Als Welpe wurde er zusammen mit seinen zwei Geschwistern gefunden. Er war an Typhus erkrankt und es ging ihm sehr schlecht. Und auch wenn er überlebt hat, so scheint seine Seele noch immer zu kämpfen.

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Er war von klein auf sehr verschlossen. Wirklich wohl fühlte sich Poldo nur mit Mammy und seiner Schwester Sissy, die so lange den Zwinger, das Leben und das Schicksal mit ihm geteilt haben. Über Jahre hinweg.

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Es war ein großes Glück für die beiden Hundemädchen, dass sie zusammen ein neues Zuhause gefunden haben. Aber nun sitzt Poldo alleine im Zwinger, ohne Gesellschaft, ohne das, was ihm Halt gegeben hat.

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Die Tierschützer wissen, dass die Einsamkeit Poldos Ängste wieder verstärken wird. Sie versuchen ihn langsam mit anderen Weibchen zusammenzubringen. Damit er nicht wieder zurückfällt in seine Unsicherheit. Denn Menschen gegenüber ist Poldo immer noch sehr scheu und vorsichtig.

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Aber geduldige, ruhige und hundeerfahrene Menschen könnten diese Mauer durchbrechen. Eine Mauer, die Poldo in den Jahren im Zwinger um sich aufgebaut hat. Eine Familie, die ihm den Glauben und das Vertrauen zu den Menschen wiedergibt und ihm zeigt wie schön das Leben ohne Angst sein kann. Vielleicht ist es schwierig diese Menschen zu finden, aber soll man deshalb nicht danach suchen… Für Poldo ist es sein Leben, das davon abhängt.

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