Lajos - sehbehindert, orientierungslos und durch Bisswunden verletzt. Lajos wurde ausgesetzt

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*ca. 2016 -  ca. 17.5 kg - Drama*

Rückblick, 19.01.2020: Orientierungslos steht ein kleiner Hund an einer Böschung am Straßenrand. Alles an der Situation lässt vermuten, dass er vor kurzem dort ausgesetzt wurde. Schlimm genug für ein Lebewesen. Doch Lajos ist zudem blind bzw. hat nur ein sehr eingeschränktes Sehvermögen und er hat Bisswunden. Wie hilflos muss der kleine Kerl sich fühlen. 

Neues am 14.04.2020: Es gibt Neuigkeiten zu Lajos...

- Ansprechpartnerin: Brigitte Meschkat

- Wenn Sie eine Patenschaft übernehmen möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

- Wenn Sie Lajos ein Zuhause geben möchten, finden Sie HIER unseren Selbstauskunftsbogen-Adoption, den Sie online ausfüllen und absenden können..

14.04.2020: Die Sehkraft von Lajos ist unverändert, d.h. er sieht Schatten, vor allem tagsüber. Lajos orientiert sich gut. Das Gassigehen an der Leine ist kein Problem. Der Kleine bewegt sich ums Haus und in gewohnter Umgebung frei und sicher. Er ist nicht besonders beeinträchtigt. Mit Hündinnen und Welpen verträgt er sich gut. Bei Rüden entscheidet die Sympatie. Wir hoffen, dass er bald eine Familie finden wird. Menschen, die diesem süßen Schatz viel Liebe schenken und ein sicheres Zuhause geben werden.


Neues am 23.01.2020: Es gibt Neuigkeiten zu Lajos' Gesundheit und zu seinem Wesen.

Als Erstes aber Eindrücke aus Lajos' Unterkunft bei seiner Pflegestelle. Eine eigene Hundehütte hat er und ein wenig ratlos sieht er noch aus. 

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Maria schreibt: "Lajos war beim Tierarzt, genauer gesagt sogar bei zwei Tierärzten, und hat sich beide Male sehr gut benommen.

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Er ist geschätzt etwa 4 Jahre alt und wiegt 17,5 kg. Er ist ein griechischer Jagdhund, ein sog. Gekas.
Er erblindet langsam, nicht von Geburt an. Da sein Allgemeinzustand verhältnismäßig gar nicht so schlecht war, sind sie sich nun sogar sicher, dass er vor nicht allzu langer Zeit wegen der Erblindung von einem Jäger ausgesetzt wurde.

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Der erste Tierarzt vermutet eine neurologische Ursache für die nachlassende Sehkraft.

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Beim zweiten Tierarzt wurde auf die Mittelmeerkrankheiten getestet. Lajos hat Glück und nur Ehrlichiose. Die Vibramycin- Behandlung wurde schon angefangen. Dieser Veterinär meint, dass sich die Ehrlichiose auch auf die Sehkraft auswirken kann und dass es besser werden könnte mit erfolgreich abgeschlossener Behandlung.
Hoffentlich.
Beim zweiten Besuch wurde noch festgestellt, dass er Fieber hatte. Mit der Behandlung der Bisswunde wird das hoffentlich auch bald rum sein."

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19.01.2020, Maria schreibt: "Despoina hat Lajos am 12.01.2020 auf dem Weg zu einem Gedenkgottesdienst für ihren verstorbenen Onkel neben der Straße gesehen.

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Er war irgendwie desorientiert, weshalb sie sich ihm näherte und ihm Futter und Wasser anbot, das er gern genommen hat. 

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Durst:

https://www.youtube.com/watch?v=ViNu6xmu0FA

Er war gleich recht zutraulich, weshalb sie glaubt er sei noch nicht lange zuvor dort ausgesetzt worden.

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Aus der Nähe hat sie festgestellt, dass er Bisswunden (sie vermutet einen Angriff anderer Hunde) aufwies

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und offenbar nicht bzw. nur schlecht sehen kann.

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Vielleicht war das der Grund für die Aussetzung bei so einem Hund, da wollte jemand (ein Jäger?) sich den Tierarzt sparen.
Auf dem Rückweg vom Gottesdienst stand er da immer noch und schleckte das nasse Gras ab.

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Mit Unterstützung von Chara gelang es ihr, ihn mitzunehmen.

Auf dem Weg in Sicherheit:

https://www.youtube.com/watch?v=Mp8uIjmj7I0

Die Wunde wurde erstmal von den Mädels versorgt und er ist jetzt auf einer privaten Pflegestelle untergebracht. Demnächst geht es zum Tierarzt, um mal zu sehen, ob und was mit den Augen ist bzw. was sich machen lässt." 

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