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Stray

einsame Vierbeiner

Rocky – liebenswerter Zausel mit großen Kinderaugen. Darf er mit neun Jahren endlich auf ein Zuhause hoffen?

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*ca. 2007 - kastriert - katzenverträglich - Athen/Liana

seit dem 20.05.2016 auf einer Pflegestelle in der Nähe von Berlin

Ansprechpartnerin: Birgit Roepke


Rocky in Griechenland:

16.05.2016: Seit sieben Jahren kennt Liana Rocky. Fünf Jahre davon lebte Rocky friedlich auf der Straße, bis es dort zu gefährlich für ihn wurde: Da Rocky die Angewohnheit hatte, über den Zaun in den Garten der Anwohner zu springen, drohten diese damit, ihn zu vergiften. Rocky musste in eine Pension.

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Seit ca. 18 Monaten lebt Rocky mittlerweile hier. Es fiel ihm anfangs schwer, sich einzuleben und es gab Situationen, in denen er sich sehr unwohl fühlte. Doch nachdem er die passenden Hundekumpels an seine Seite bekam und er so untergebracht wurde, dass er persönlich sich dort wohl fühlte, scheint es ihm sehr gut zu gehen – er wirkt zufrieden mit seinen Freunden und seinem „Zuhause“.

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Zu der Pensionsbesitzerin hat er eine sehr enge Bindung aufgebaut...

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 ... und vergnügt nimmt er an der Routine des Tagesablaufs teil.

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Doch er soll nicht den Rest seines Lebens hier verbringen. Eine eigene Familie und ein eigenes Körbchen sind das Ziel ... und da Rocky neben seinem liebenswerten und charmanten Äußeren auch noch gute Wesenseigenschaften zu bieten hat, hoffen wir, dass er seinen 10. Geburtstag bei einer eigenen Familie verbringen darf.

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“Rocky ist intelligent, sensibel, einfühlsam und ein sehr guter Begleiter”, beschreibt Liana den liebenswerten Zausel.

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Anbei Szenen aus Rockys Pensionsleben:

Das ist die einzige Möglichkeit, Rocky vor die Kamera zu bekommen:

http://www.youtube.com/watch?v=Ztb63_vcFy8

Rocky wartet auf Poly:

http://www.youtube.com/watch?v=V2jSbVS2DVk

Essenszeit!

http://www.youtube.com/watch?v=Ih8xZD5zU0A

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16.04.2016: Manchmal muss es sich für Rocky anfühlen, als würde er unsichtbar sein oder als wäre er einfach in Vergessenheit geraten, denn niemand fragt nach ihm. Bisher möchte niemand dem traurigen Schatz eine Chance auf ein glückliches Leben geben, die Chance geliebt zu werden. Eine Hundepension kann ein fürsorgliches Zuhause nicht ersetzen, es ist einfach nur die Rettung vor einem Leben auf der Straße. Rocky wartet schon so lange auf den Tag, an dem sein Leben endlich beginnt - an der Seite seiner Menschen, in seinem eigenen (Pflege-) Zuhause.

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17.08.2015: Wieder sind Monate ins Land gegangen....und nichts hat sich für Rocky geändert. Noch immer muss er im Zwinger leben, noch immer eingesperrt und unglücklich. Wir suchen dringend Menschen für Rocky. Schön wäre ein Zuhause, wo er nicht allein bleiben müsste, ein ruhiges Zuhause da er Angst vor lauten Geräuschen hat, ein Zuhause mit einem eingezäunten, ausbruchsicheren Garten. Er darf gern zu einer Hündin oder auch zu Katzen dazu. Bitte, wer gibt Rocky endlich eine Chance?

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http://www.youtube.com/watch?v=09uCtHUMpDM


Update 24.02.2015: neue Bilder von unserem unglücklichen Rocky. Kaum ein anderer Hund leidet so, wie er darunter, in einem Zwinger leben zu müssen.

Neuigkeiten zu Rocky- Rocky ist immer noch sehr sehr unglücklich in der Pension. In seinen Augen spiegelt sich seine ganze Trauer nieder. Er ist weder entspannt noch cool, wie er es auf der Straße war. Rocky braucht dringend ein passndes Zuhause!

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Liane erzählt: "An Weihnachten war ich früh morgens in der Pension. Es hatte stark geregnet an jenem Tag und als wir Rocky besuchten, sah er einfach schrecklich aus. Vollkommen verschmutzt. Voller Schlamm. Völlig durchnässt. Er war kaum wieder zu erkennen. Rocky musste die Schüsse der Jäger an dem Tag gehört haben. Rocky fürchtet sich sehr vor Lärm, auch vor solchen Geräuschen wie Donner und Blitz und ganz besonders vor Gewehrschüssen.

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Was wir aber nicht wussten - Rocky war so außer sich vor Angst, dass er versucht hatte ein Loch in die Erde zu graben. Ein riesiges Loch, in dem er möglichst unsichtbar sein oder sogar verschwinden konnte. Er zitterte am ganzen Körper. Vor Kälte, vor Nässe. Normalerweise hasst dieser Hund den Regen und er bewegt sich nicht aus seiner Hütte heraus, wenn der Himmel die Schleusen geöffnet hat. Er ist wahrscheinlich der einzig trockene Hund wenn es regnet. Aber an jenem Tag war er geradezu paranoid vor Angst und Stress. Im Regen, in der Kälte, im Schlamm. Wir brachten ihn ins Warme, wo wir ihn abtrockneten und in Tücher hüllten. Es war unmöglich ihn sauber zu machen, weil er so außer sich vor Panik war. Er musste 3 Tage drinnen bleiben, weil er fast krank von diesem Schock geworden war.

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Rocky erholte sich schließlich und Polly und ich entscheiden, ihn in ein anderes Gehege zu bringen. Wir hofften es wäre besser für ihn erstmal alleine zu sein, Ruhe zu haben. Denn er war nicht happy so eng zusammen mit den vielen anderen Hunden. Also brauchten wir ihn in ein Gehege wo er einen großen Auslauf hat, fast so wie einen großen Garten. Es gibt mehrere einzelne Gehege, die an diesen Garten angeschlossen sind. Die Hunde teilen sich diesen Auslauf. Sie können rein und raus und dort laufen, spielen, alleine oder in Gruppen. Nach 2 Tagen hatte es Rocky geschafft ein Loch zu buddeln, unter dem Zaun sich durch zu graben und auf eigene Faust in dem Garten herum zu laufen. Er buddelte sich auch zu seinem Nachbarhund durch. Rocky hatte entschieden, er hat einen neuen Freund und den würde er jetzt gerne besuchen gehen.... Natürlich war der schöne Hund wieder komplett verschlammt und verdreckt und vorallem völlig durchnässt. Rocky muss jetzt nachts in seinem Gehege bleiben, kann aber nach wie vor tagsüber stundenlang durch den Auslauf streifen.

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Rocky ist einer dieser `geretteten` Hunde, die ein gutes Leben auf der Strasse hatten. Natürlich ist es dort oft genug nicht sicher für die Streuner. In der Gegend, in der Rocky unterwegs war, wurden viele Hunde einfach vergiftet. Aber die Freiheit die er dort hatte, den Bewegungsdrang den er dort ausleben konnte, das war Rockys Leben. Das machte ihn einfach glücklich.
Rocky hat einen bestimmenden Charakter. In seinen Gedanken, da weiß er genau was er will und er ist sehr stur wenn es um seinen Willen geht. Er wird verlangen, fordern was er möchte. Er will so leben, wie er vorher gelebt hat. Er lebte in einer netten Gegend, hatte ein liebende Mutter, genug zu fressen, ab und zu gab es sogar ein paar Leckerlies, er fand Unterschlupf bei schlechtem Wetter, er streifte durch einen schönen Wald, in dem er sich entspannen konnte. Natürlich war er oft in Gefahr durch ausgelegtes Gift, oder durch Krankheiten, was auch sein Blutbild gezeigt hat. Aber solche Dinge sind für einen Hund nicht wichtig, denn er versteht sie nicht. Rocky versteht, dass er frei sein will.

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Ich glaube er kann gut in einer ruhigen, lieben Familie leben. Es ist nur nicht sicher, ob er sein zuhause mit anderen Hunden teilen möchte, es sei denn dier vorhandene Hund ist wirklich sanft und zurückhaltend. Rocky jetziges `Vagabundenverhalten` könnte sich in einer passenden Umgebung auch ändern. Wir würden es ihm sehr wünschen. Manche Hunde akzeptieren eher ein Leben in einem Shelter, einer Pension oder einem Zuhause mit anderen Hunden. Manche Hunde werden so einfach nicht glücklich. Rocky ist so ein Hund. Er möchte sich mit so einem Leben nicht arragnieren. Ob das normal ist oder nicht, bleibt dahin gestellt - Rocky kann es anscheinend einfach nicht.Hoffentlich finden sich die passenden Menschen, die Rocky aus seiner Misere befreien können." 

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10.12.2014:Es ist die Geschichte eines traurigen Hundelebens. Rocky ist in einer Pension untergebracht. Er fühlt sich dort überhaupt nicht wohl und ist sehr unglücklich. Er lebte immer in Freiheit, nun ist er eingesperrt. Eingesperrt und allein. Er weiss nicht das sein Leben davon abhängt. Traurig sitzt er in seiner Hundehütte und versteht die Welt nicht mehr. Rocky braucht dringend ein Zuhause, bevor er sich aufgibt.

Liana schreibt:Rocky habe ich das erste Mal vor fünf Jahren gesehen. Ich war damals bereits absolut sicher, dass er ausgesetzt worden war – denn so vieles war typisch für einen ausgesetzten Hund. Auf eine sehr traurige Art typisch:

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Rocky blieb über viele Tage hinweg an einer Straßenecke sitzen und bewegte sich nicht von dort weg. Er sah unendlich traurig, verloren, verlassen und durcheinander aus.
Nach einiger Zeit verlor er an Gewicht, sein Fell wurde schmutzig und schäbig und er sah nicht mehr nur seelisch sondern nun auch körperlich wie ein Häufchen Elend aus. 

Er ertrug das Leben auf der Straße nicht, er kam nicht damit zurecht – dies konnte man sowohl spüren als auch sehen. Es gelang ihm nicht, sich anderen Hunden anzuschließen, und schließlich wurde er ihnen gegenüber aggressiv; den Menschen gegenüber wurde er misstrauisch. 

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Doch es gab einen winzig kleinen Funken Hoffnung in Rockys Leben: Die Dame, die sich um Danny und dessen Freunde kümmerte, begann auch für Rocky zu sorgen. Sie gab ihm lediglich Wasser und Futter – und sie gab ihm Zuwendung und Liebe.

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Für Rocky wurde diese Frau zu seinem neuen Zufluchtspunkt, zu einer Art Zuhause, mitten auf der Straße.

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Mit anderen Hunden hatte er oft Streit, v.a. vor seiner Kastration, und oft fand ihn die Dame verletzt auf. Vor zwei Jahren wurde Rocky kastriert. Seitdem ist er ruhiger geworden und es geht ihm insgesamt besser:

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Er kämpft nicht mehr mit anderen Hunden, er hat deshalb keine Verletzungen mehr, er hat an Gewicht gewonnen. Er ist insgesamt entspannter und gelassener geworden. Für mich persönlich war er die ganzen drei Jahre vor seiner Kastration auch ein liebenswerter Hundejunge gewesen, denn ich stellte mir vor, wie schwer es für ihn war, seine Familie verloren zu haben und völlig allein gelassen zu sein. Ausgesetzt, unerwünscht, verstoßen …

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Die Jahre vergingen … Rocky suchte sich ein “Zuhause”: Er sprang über den Zaun eines Grundstücks, auf dem ein Ferienhaus steht und schlief auf der Veranda. Da die Eigentümer nur während der Ferien in dem Haus wohnten, hatte Rocky nun ein Zuhause für sich allein. Die Dame, die sich um ihn kümmerte, sorgte für ein zweites Zuhause: Sie öffnete Rocky und seinen Freunden (er kam nach der Kastration gut mit anderen Hunden zurecht) die Pforte zu einem Grundstück. Die Eigentümer nutzen das Haus dort ebenfalls nur während der Ferien. Die Dame wohnt genau zwischen diesen beiden Häusern.  

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Doch im Sommer begann jeweils eine schwierige Zeit für die Hundegruppe, denn die beiden Häuser wurden von ihren Eigentümern bewohnt. Die Eigentümer waren nicht begeistert von den Hunden, doch sie hatten den Eindruck, dass die Hunde ein guter Schutz gegen Einbrecher sind. Die Situation war entspannt und zwei Jahre lang ging es gut …

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Doch in diesen Sommer änderte sich die Stimmung gegen die Hunde: Die „dreckigen“ Hunde sollten weg, die Hausbesitzer erhöhten ihre Zäune mit Stacheldraht.
 Das Problem ist, dass Rocky nicht weiß, welcher Zaun gefährlich ist und welcher nicht. Also wollte er eines Nachts über den Stacheldrahtzaun springen. Er blieb hängen und verletzte sich dabei an seinen Beinen, am Bauch und am Penis. In seiner Verzweiflung versuchte er sich zu befreien, doch der Stacheldraht bohrte sich dabei in seinen Hals. Als die Dame, die sich um ihn kümmert, herbeilief, weil sie vom Lärm wach geworden war, war er über und über mit Blut bedeckt und drohte zu ersticken.
 Rocky erholte sich. Doch natürlich blieb er weiterhin in der Gegend und versuchte auch weiterhin, über die Zäune zu springen. Schließlich drohten die Anwohner deshalb, die Hunde zu vergiften.

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Für Rocky gab es keine andere Möglichkeit, als in eine Pension zu ziehen. Er ist nun seit Ende September bei Poly untergebracht. (Die 90 € können die Dame und Liana sich eigentlich nicht leisten …)
Doch abgesehen davon ist Rocky in der Pension unglücklich. Er frisst kaum und verbringt den meisten Teil des Tages in seiner Hundehütte. Ein- bis zweimal am Tag nimmt Poly ihn an die Leine und geht kurz mit ihm spazieren. Doch das ist zu wenig für einen Hund, der sonst stundenlang unterwegs sein konnte. Rocky hatte auf der Straße seine Hundefreunde und seine Menschenfreunde. Er konnte sich frei bewegen, er hatte seinen gewohnten Futterplatz, er hatte einen Unterschlupf bei schlechtem Wetter.

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Nun ist er in einem Zwinger weggesperrt und darf 10 Minuten am Tag spazieren gehen (wenn das Wetter es zulässt). Seine Freunde sind nicht mehr da. Die Welt hat sich für ihn geändert, von einer Minute auf die andere. Und nicht zum Vorteil.
 Eine Bekannte sagt, dass Rocky sich an dieses Leben gewöhnen wird, und dass er hier wenigstens in Sicherheit ist. Wenn wir ihn zurück zu der alten Stelle bei den beiden Häusern bringen, dann wird es wieder Ärger geben, weil er weiterhin versuchen wird, über die Zäune zu springen. Die anderen Hunde, die dort leben, sind dort schon seit vielen Jahren (Lula ist z.B. 9.5 Jahre alt; mit ihr war Rocky am besten befreundet), wenn sie vertrieben werden, wird es furchtbar für sie sein. Es ist „ihr“ Zuhause dort. 

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Er ist kein lauter, extrovertierter, sehr aktiver Hund – im Gegenteil, er ist ruhig und gelassen. Im Zusammensein mit Menschen ist er freundlich und entspannt. Er springt Menschen nicht an, sondern benimmt sich wirklich gut.

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Rocky liebt es, wenn er „seine Ecke“ hat: Einen kleinen Bereich, in dem er sich zusammenkuscheln kann, in dem er schlafen und dösen kann. Er schätzt geregelte Abläufe. Und er möchte noch immer unendlich gerne ein eigenes Zuhause haben und dazu gehören. Diese Hoffnung hat er über all die Jahre nicht aufgegeben. Rocky ist kein Hund, der er es genießt, durch die Straßen zu ziehen und völlig unabhängig zu sein.
 Mit den anderen Hunden schließt er nicht sofort Freundschaft. Er ist vorsichtig, zurückhaltend und abwartend. Wenn er sich aber ein Bild vom anderen Hund gemacht und ihn für sympathisch befunden hat, dann wird Rocky der beste und treueste Freund.

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Mit den anderen Hunden aus der Nachbarschaft kam er immer gut aus. Wenn er geärgert wurde, dann ging er einfach woanders hin, manchmal begleitet durch ein leises „Grrr“ („Lass mich in Ruhe, du nervst.“)
Rocky mag eine ruhige, friedliche Umgebung. Die Situation in der Pension, mit all den bellenden Hunden rings um ihn herum muss entsetzlich für ihn sein.

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