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Stray

einsame Vierbeiner

2014 09 03 Opiastart

* ca 2004 –  63 cm – 45 kg – kastriert - bei Thessaloniki/Peter

06.09.2017: Unser aller sehr geliebter und so geschätzter Opi lebt nicht mehr. Er wurde 13 Jahre alt, davon hat er 10 auf der Straße in GR irgendwie überlebt. Sein Leben nahm die beste Wendung als er in eine liebevolle Pflegestelle ziehen durfte. Denn dort bekam er endlich das ganz große Glück geschenkt mit allem, was für einen Hund dazu gehört und wonach er sich sein Leben lang gesehnt hatte. Liebe und Fürsorge. Zärtlichkeit und Geborgenheit. Opi wurde reich beschenkt und seine dankbare Gabe an die Menschen dafür war er - Opi, ein einzigartiges Hundegeschenk.

Ansprechpartnerin: Birgit Roepke

Seine Eigenschaften lesen sich wie ein Menschentraum über einen Hundecharakter. Opi war: hunde- u. katzenverträglich-lieb-verschmust-freundlich-ruhig-unkompliziert-intelligent-stubenrein-fährt gut im Auto mit-leinenführig-für Anfänger geeignet. Ein Traumhund hat sich nun auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Seit einiger Zeit zog Opi sich immer mehr zurück. Er wirkte müde und schlapp. Aber er hat gefressen und ging immer noch in seinen geliebten Garten, in dem er nun auch begraben wird. Opi schien keine Schmerzen zu haben und sein Leben hatte bis zum Schluss lebenswerte Qualität. Als seine Organe dann versagten und es ihm schlecht ging, wurde Opi erlöst.

Ein Traumhund hat sich auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht- Lass es dir dort gut gehen - wir sehen uns - du Wunderbarer du!!

 
 

seit dem 29.08.2014 auf einer Pflegestelle in 57614 Steimel (Westerwald)

Update 10.12.2014: Opis Pflegestelle hat eine wunderbare Beschreibung für einen Hund geschrieben, der so vieles erlebt hat und nun ein ebenerdiges und ruhiges Zuhause für immer sucht...

 

10.12.2014: Opis Pflegestelle schreibt:
Opi ist ein 10 Jahre alter, griechischer Straßenhund, der sein ganzes Leben, alleine neben einer Bushaltestelle verbringen musste. Im Sommer 2014 wurde er leider angefahren, das hat ihn in die Hände des Tierschutzes gebracht und er durfte nach Deutschland zu seiner Pflegestelle fliegen.
 
Hier hat sich herausgestellt, das Opis Verletzung nicht reparabel ist, sein linkes Vorderbein ist versteift, gegen die Schmerzen bekommt er täglich ein Schmerzmittel, was gut anschlägt. Opi soll keine Stufen steigen, deshalb sucht er DRINGEND ein ebenerdiges Zuhause mit Zugang zum Garten.
In der Pflegestelle gibt es leider Treppen zum Garten und auch der gemeinsame nächtliche Schlafplatz ist nur über die Treppen, im 1. OG, zu erreichen. Alleine im Erdgeschoss schlafen will Opi verständlicher Weise nicht mehr, dafür musste er schon zu lange alleine sein. So ist die Situation auf der Pflegestelle leider keine gute Dauerlösung für ihn, denn das Treppensteigen belastet Opi zu sehr und seine Gesundheit und Mobilität verschlechtert sich dadurch..

Opi hat eine Schulterhöhe von 60 cm und wiegt 40 kg. Er liebt das Essen, soll aber wegen seinem Bein nicht schwerer werden. Opi möchte gerne beschützt, geliebt und versorgt werden, er braucht Sicherheit und Anleitung, die ihm hundeerfahrene Menschen leicht geben können.

Opi wünscht sich Familienanschluss und liebt es, in der Gesellschaft von seinen Menschen zu sein. Dann liegt er friedlich in seinem Korb und schläft entspannt. Opi ist kastriert und verträgt sich gleichermaßen gut mit Hündinnen und Rüden. Altersbedingt und aufgrund seiner Verletzung sucht Opi ein ruhiges Zuhause, am liebsten im ländlichen Raum, wo für einen großen Hund gut Platz ist.

Gerne zusammen mit einem weiteren, älteren Hund, aber ohne kleine Kinder im Hause.
Opi ist ein echtes Schätzchen, ein treuer Freund und Begleiter, er weis die "kleinen Freuden" des Lebens zu schätzen, wie einen weichen Schlafplatz, lecker Essen und liebevolle Streicheleinheiten. Opi wäre sehr gerne von seiner PS übernommen worden, wenn es seine Mobilität zulassen würde.
Wer hat ein Herz für so einen tollen Senioren und möchte Opi einen tollen Lebensabend ermöglichen, denn den hat er mehr als verdient.

Opi freut sich auf netten Besuch, er wartet im Westerwald bei seiner Pflegestelle.

Steckbrief

Name: Opi
Geschlecht: männlich
Alter: 10 Jahre
Größe: 60 cm
Impfung: ja
Kastration: ja
zu Hause: ebenerdiges Zuhause mit Garten, ohne Kinder
alleine bleiben: ja, für einige Stunden
Verträglichkeit: ja mit Hündinnen und Rüden
Kinderverträglich: ja

 


22.09.2014: "Opi hat sich in den 4 Wochen, die er bei uns in Pflege ist, schon gut in sein neues Leben eingefunden. Er kommt zur Ruhe und langsam zeigt sich sein gesamter Charakter. Opi ist ein ruhiger, lieber, menschenbezogener und auch sensibler Hund. Er mag es altersbedingt lieber etwas gemütlicher und ruhiger.

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Opi ist stubenrein (vom ersten Tage an), kann eine gewisse Zeit alleine bleiben, begrüßt Besucher freundlich und schlägt nicht an wenn es an der Türe schellt.

Opi genießt die Gesellschaft von Menschen sehr, und freut sich über jede Aufmerksamkeit und Streicheleinheit. 

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Auf vierbeinige Kameraden  kann er allerdings gut verzichten, egal ob Hund oder Katze, denn er möchte nicht mehr mit anderen konkurrieren müssen, oder sich Sorgen machen müssen, ob ihm jemand sein Futter weg essen könnte. Opi ist sozialverträglich, er geht Streit mit Artgenossen lieber aus dem Weg, lässt sich aber trotzdem nicht alles von anderen Hunden gefallen.  

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Opi lebte mindestens 9 (lange) Jahre alleine an der Bushaltestelle, den Menschen immer möglichst nahe. Einem Hunderudel hatte Opi sich nie angeschlossen, so war er stets auf sich alleine gestellt. Durch das Leben auf der Straße hat er sich zu einem selbstständigen Hund entwickelt, der es gewohnt ist, für sich selber zu sorgen und zu entscheiden.  Nun ist es an der Zeit, daß Opi erfahren darf, das es auch für ihn Menschen gibt, auf die er sich verlassen kann und die für ihn sorgen und ihm Schutz und Sicherheit geben können.

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So wünschen wir uns für "unseren" Opi ein liebevolles Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen, die das Gespür haben, Opi liebevoll zu betreuen, ihn gerne verwöhnen, aber auch  konsequent erziehen und ihm Regeln und Grenzen aufzeigen.

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Opi wird schnell lernen, was seine Familie von ihm erwartet, denn er will alles richtig machen. Wenn Opi Menschen hat, an denen er sich orientieren kann, wird er sich gerne seinen Menschen anschließen und ihnen folgen.

Opi wurde in Griechenland angefahren, er ist zu alt geworden, um den Autos  immer ausweichen zu können. Dabei wurde sein linkes Ellbogengelenk ausgekugelt. Der Unfall liegt nun schon zu lange zurück und ein Einrenken oder ein chirurgischer Eingriff, hier in Deutschland,  ist nun leider nicht mehr ratsam, das Gelenk bleibt in jedem Fall versteift. Opi ist medikamentös eingestellt, er bekommt täglich ein Schmerzmittel, das er wie ein "Leckerchen" freudig frisst.

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Opi braucht auf alle Fälle ein ebenerdiges Zuhause mit direktem Zugang zum Garten, in dem er bei Bedarf auch mal seine "Geschäftchen" verrichten darf. Aktuell ist er noch fit genug um eine kleine Strecke ums Haus zu gehen, das macht ihm Freude, er schnüffelt, schaut neugierig die Gegend an und wartet geduldig vor dem Mauseloch auf ein "Leckerchen".  Volle Mülltonnen, Essensreste auf dem Boden, leere Tüten sind für Opi natürlich hoch interessant, es könnte sich ja noch eine kleine Leckerei darin befinden. Die vielen Jahre auf der Straße haben bei seinem Fressverhalten Spuren hinterlassen.

Als wir Opi aufgenommen haben, war noch nicht absehbar in wie weit Opi´s Laufvermögen wieder hergestellt werden kann. Leider haben wir in unserem Haus zu viele Treppen für Opi. Eine führt in unseren Garten und die zweite, enge Holztreppe hoch ins Schlafzimmer, diese ist für Opi auf keinen Fall begehbar, deshalb muss er die Nacht leider alleine im EG verbringen.

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Das akzeptiert er bisher brav, aber wir merken ihm an, dass es ihm immer weniger gefällt, denn er würde viel lieber auch die Nacht in unserer Gesellschaft zu verbringen und bei uns zu schlafen.

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Wer kann ihm das verdenken, er hat lange genug alleine leben müssen.

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Wir hoffen, das sich für Opi bald die richtigen Menschen finden, damit er endlich ankommen kann und seinen wohl verdienten Lebensabend in vollen Zügen genießen kann."

Und außerdem schreibt sein Pflegefrauchen: "Ich glaube er hatte in jungen Jahren ein Zuhause und wurden dann vor die Türe gesetzt,
vielleicht sogar an der besagten Bushaltestelle ausgesetzt?!  Das würde ich Opi zutrauen, dass er einfach dort wartet, dass seine Menschen wieder
kommen."

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05.09.2014: "Er ist ein Goldstück, absolut unproblematisch, ruhig, ausgeglichen, friedlich gegenüber Menschen, anderen Hunden und Katzen, er ist stubenrein, menschenbezogen und verschmust.

Essen liebt er natürlich sehr, ebenso eine weiche Schlafunterlage. Stand heute sollte er ein ebenerdiges Zuhause bekommen, auch wird man bei ihm auf sein Gewicht achten müssen, damit er nicht zu schwer wird, wegen dem Bein.
Sicher wären auch Hundeanfänger für ihn geeignet, aber ich würde ihm trotzdem Menschen mit Hundeerfahrung wünschen, die es wertschätzen können, was er für ein toller Hund ist, vielleicht in einem Seniorengrüppchen :-) Kleinere Kinder sollten nach meiner Einschätzung nicht in der Familie sein (außer mal zu Besuch), da er (...) eine Hundeoptik hat, die zum "drankuscheln" animiert, das könnte für ihn schmerzhaft werden, da kleinere Kinder eher vergessen, auf sein Bein Rücksicht zu nehmen." - Dies berichtet Opis Pflegemama über Opi. Und ihr Lieblingsfoto schickt sie ebenfalls:

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30.08.2014: Seit gestern lebt Opi bei einer Pflegefamilie.
Rückblick auf griechische Zeiten - 02.08.2014/ Sein Fell ist matt, seine Schnauze grau – ein Hundeleben lang auf der Straße. Opi ist ein Juwel. Ein Hund, der so viel Ruhe und Friedfertigkeit ausstrahlt und der es so sehr verdient hat, endlich Liebe zu spüren.

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Opi hätte wohl niemals erfahren, was Geborgenheit heißt, hätte nicht ein Unfall ihn davor bewahrt, seine Augen dort zu schließen, wo er nur geduldet war.

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Jahrelang lebte er vor einem Kiosk. Der Besitzer und die Nachbarschaft warfen im gelegentlich etwas Essen zu und duldeten den alten Hund, der niemals Ärger machte. Aber niemand streichelte ihn oder kümmerte sich groß um ihn, wenn die Sommer heiß oder die Winter hart waren.

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Wie immer lag Opi friedlich vor dem Kiosk als plötzlich ein Mann in seinen Jeep stieg und ohne sich umzuschauen zurücksetzte. Opi konnte nicht schnell genug aufspringen und der Jeep überrollte seine Pfote.

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Als Peter den verletzten Hund sah, wollte er ihn wegholen. Aber der Besitzer sträubte sich. Opi sei zu alt und er wäre doch zufrieden dort, wo er jetzt wäre. Die verletzte Pfote interessierte ihn nicht. Doch Peter gab nicht auf und schließlich konnte er Opi mit zu sich ins Gehege bringen, um seine Pfote zu versorgen und Opi die Chance auf ein Zuhause zu geben.

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Und Opi spürt das erste Mal in seinem Leben, so etwas wie Glück. Sobald man ihn begrüßt, springt er auf und wedelt freudig mit dem Schwanz. Bis auf seine kaputte Pfote ist Opi noch ein lebensfroher Senior, der versucht alles mitzumachen. Und er genießt es so sehr, gestreichelt zu werden.

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Opi ist ein Juwel, dass selbst nervende kleine Welpen auf sich herumkrabbeln läßt, ohne aufzumurren. Nur dominante Rüden mag er nicht. Da ist er schlicht zu stolz, um sich in seinem Alter noch unterordnen zu wollen.

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Noch ist sein Fell matt, die Augen etwas müde. Er wird viel Pflege und Liebe brauchen, um wieder ein gesunder und glücklicher Hund zu werden. Aber er wird es seinen Menschen danken. Tag für Tag aufs Neue und bis zum Rest seines hoffentlich noch langen Lebens.

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