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einsame Vierbeiner

Luther - sein Vorderbein ist durch einen Unfall verkrüppelt. Er kann auf der Straße nicht überleben

26.09.2011 Katastrophe für Luther.... heute Morgen erhielten wir die Info von Aristea, Vorsitzende Stray.gr, dass die Dame, die Luther zur Zeit betreut, es ablehnt, ihn am Mittwoch nach Deutschland reisen zu lassen. Alles ist geplant und Luther im Rosenhof angemeldet. Wir hoffen und bemühen uns, dass wir die Entscheidung noch beeinflussen können. Spenden haben wir bisher keine für Luther erhalten. Wir sind zutiefst bestürzt. Auch Luthers Röntgenaufnahmen liegen bereits im Rosenhof vor...... armer Luther....

Ansprechpartnerin Adoption: Rosemarie Völker

Ansprechpartnerin Patenschaften: Manuela Wendt

23.09.2011 In der kommenden Woche wird Luther Patient im Rosenhof. Wir würden uns sehr über Ihre Unterstützung freuen. So hatten wir es geplant, aber seine Betreuerin will ihn nicht kommen lassen!

21.08.2011, Athen: Luther wurde von einem Auto angefahren, sein rechtes Vorderbein dabei verletzt. Tagelang war er auf der Suche nach Hilfe, unter entsetzlichen Schmerzen leidend. Luther wird das Vorderbein nicht mehr benutzen können. Er kann nicht auf die Straße zurück. Aber wo soll er hin? … Seine Aussichten, eine Familie zu finden, sind verschwindend gering.

 

Diese Mail erhielten wir aus Athen: Wir bekamen Mitte Juli einen Telefonanruf wegen eines verletzten Hundes. Zwei unserer Teammitglieder fuhren zu der beschriebenen Stelle und brachten den armen Hund, der seit Tagen unter entsetzlichen Schmerzen litt, zum Tierarzt. Wahrscheinlich wird das rechte Vorderbein amputiert werden müssen.

Wir waren inzwischen bei insgesamt drei Tierärzten, und alle sind grundsätzlich derselben Ansicht, möchten sich aber nicht festlegen und sehen eine kleine Chance, das Bein zu erhalten. Verkrüppelt wird das Bein aber wohl bleiben. Luther, so nannten wir den Hund, ist zur Zeit noch in der Klinik, um gegen Leishmaniose behandelt zu werden.

Wir sorgen uns sehr um ihn. Er braucht ein Zuhause, denn mit drei Beinen kann er auf keinen Fall auf die Straße zurück.  


Luther, der tapfere kleine Kerl, möchte sich gern selbst vorstellen: 

Hallo, ich heiße Luther und wurde im Jahr 2007 geboren.

Ich bin ein kleiner Kerl, der das Leben eines Straßenhundes geführt hat. Ehrlich gesagt, ich habe mir das nicht selbst ausgesucht. Wie auch immer, eines Tages fand ich mich auf der Straße wieder.

Als ich durch die Gegend lief, um etwas to essen zu suchen und um vielleicht das Glück zu haben, irgendwo etwas Wasser zu finden, schaute ich die Leute an, die an mir vorbeigingen, ohne mich wahrzunehmen. Nicht bemerkt zu werden ist nicht schön, aber im Vergleich zu dem, was folgte, war es gar nicht mal so schlecht.

Die Dinge wurden nämlich wirklich schlimm, als die Menschen anfingen, mich anzuschreien, mich zu beschimpfen, mich zu treten und hinter mir herzurennen, damit ich auch ja verschwinde … ich versuchte trotz dieser Schwierigkeiten irgendwie zurecht zu kommen, als mich eines Tages ein Auto erfasste und bei dem Zusammenprall mein rechtes Vorderbein verletzt wurde.

 

 

Verletzt und erschöpft bin ich eine Weile durch die Gegend gehumpelt, bis ich einen Platz vor einem Geschäft fand, an dem ich mich ausruhen konnte.

 

 

Einige der Kunden blickten mich mitfühlend an, andere blickten durch mich hindurch … aber niemand half mir … Ich saß dort und wartete und wartete, dass sich endlich jemand um mich kümmert … Glücklicherweise kamen irgendwann zwei Menschen vorbei, die mir halfen. Sie brachten mich zu einem Tierarzt. Er sagte, dass mein rechtes Vorderbein verstümmelt bleiben würde. Meine Bluttests haben außerdem ergeben, dass ich leishmaniose-positiv bin (1/200). Zur Zeit bin ich in der Tierklinik und werde behandelt, aber was wird passieren, wenn die Behandlung zu Ende ist?? Wo werde ich dann sein?? Werde ich dann wieder auf der Straße sein??

Wie kann ich auf der Straße überleben, wenn ich nur drei meiner Beine benutzen kann? Leider können die Menschen, die mir zuerst geholfen haben, mich nicht adoptieren, weil sie selber bereits Hunde haben. Ich habe mich gefragt, ob es vielleicht jemanden gibt, der einen Gefährten, Freundschaft und Treue braucht? Werde ich vielleicht ein einziges Mal in meinem Leben Glück haben?

Liebe Leser, Luthers Bein soll auf keinen Fall amputiert werden, wenn es noch geringe Chancen gibt, es zu erhalten oder zu operieren. Wir warten auf die Röntgenaufnahmen, die wir an Dr. Schweda weiterleiten möchten.

Zur Zeit wissen wir noch nicht, wie es mit Luther weitergehen wird. Die größte Sorge bereitet unseren griechischen Kollegen und uns zur Zeit die Frage der Unterbringung: Bald wird seine Leishmaniosetherapie abgeschlossen sein, Luther muss dann die Tierklinik verlassen.

Eine Pflegestelle in Athen zu finden, ist fast aussichtslos. Er benötigt dringend eine gute Tierpension.

Noch lieber wäre Luther und uns natürlich ein liebevolles Zuhause, in dem er aufgepäppelt wird und zur Ruhe kommen darf.

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