Baer - er wurde unser Logohund

                                                                                                 

Abschied von Baer

Wir sind unendlich traurig über die Nachricht, dass Baer für immer seine Augen geschlossen hat.

Baer hat unserer Seite ihr Gesicht gegeben.  Und er verkörperte für uns über all die Jahre die Notfellchen für die wir unseren Verein gegründet haben. Ein armer Kettenhund, der seinen leeren Napf trägt und den ein elendes und sicher viel zu kurzes Leben erwaret hätte. Wir werden Baer niemals vergessen und er soll uns und alle Menschen immer wieder daran erinnern, wie wichtig es ist, nicht wegzuschauen und zu helfen.

Baers Familie hat uns letzte Grüße geschickt. Wir sind sehr dankbar, dass Baer ein so glückliches und schönes Leben führen durfte.

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17.02.2019

Liebe Barbara, liebe Frau Mohnes,
diese Mail fällt mir wirklich so schwer, aber auch sie muss geschrieben werden.
Kurz nachdem ich meinen letzten noch so hoffnungsvollen Jahresbericht an Sie geschickt habe, hat sich Lukes Zustand leider sehr schnell sehr stark verschlechtert und wir mussten diesen wunderbaren Gefährten und Freund letzte Woche gehen lassen. Wir sind unendlich traurig und können es auch noch gar nicht so richtig fassen, aber diesmal hat der tapfere Luke es leider nicht mehr geschafft. Er war zu schwach, konnte trotz wieder erhöhter sehr starker Schmerzmittel kaum noch selbst aufstehen und laufen und mochte seine Lieblingsspeisen nicht mehr anrühren. Und da er ja in den letzten Monaten eh schon an Gewicht verloren hatte, hatte er einfach nichts mehr zuzusetzen. Er, der uns so viele Jahre so treu begleitet hat und uns so unendlich viel Freude gemacht hat, hatte es verdient, ohne Leiden zu gehen. Für uns war ein schwerer Schritt, aber so konnte Luke nahezu bis zum Schluss sein Leben noch genießen. Der letzte Winterurlaub war nochmal eine wunderbare gemeinesame Zeit und auch wenn wir im Moment einfach nur traurig sind und er uns einfach nur schmerzhaft und unendlich fehlt, werde wir irgendwann mit Freude und einem warmherzigen Gefühl an die Zeit mit Luke und all die schönen Erlebnisse mit ihm zurück denken können. Es wird seine Zeit brauchen, aber irgendwann werden die schönen Erinnerungen überwiegen.
Herzliche, wenn auch traurige Grüße
Stefanie S.

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Das stand bis gestern unter Baers Startfoto:

Baer wurde zu unserem Symbol und unserem "Logo-Hund". Er verkörpert das Leid und die Hilflosigkeit unserer Schützlinge in Griechenland. Sein leerer Napf,  eine kurze Kette, der Sonne, dem Durst und dem Hunger ausgeliefert, spiegelt er das hoffnungslose, traurige Schicksal unzähliger Streuner und Kettenhunde wider. Baer ist schon lange in Sicherheit, doch er wird uns immer daran erinnern, wie viele seiner Schicksalsgefährten auf unsere Hilfe hoffen. Baer heißt jetzt Luke und wie sich sein Schicksal gewendet hat können Sie hier lesen.

 

25.01.2019 Hatten wir uns schon ein wenig Sorgen gemacht, um die Weihnachtszeit nichts von "unserem" Baer zu hören, sind wir nun doch ganz erleichtert, dass es ihm trotz einiger gesundheitlicher Probleme wieder ganz gut geht und wir auch dieses Mal Fotos von Baers schönen Reisen erhalten haben ... 

 

Liebe Frau Mohnes, liebe Barbara,
jedes Jahr wieder ist es mir eine Freude, Ihnen eine kleine Mail zu schicken und über Luke zu berichten.
Das letzte Jahr war ein turbulentes und auch nicht einfaches Jahr für Luke, aber er hat alles gut überstanden und schlägt sich tapfer.

 

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Wir wussten ja bereits seit längerem, dass Luke unter einer beginnenden Kehlkopflähmung leidet, aber leider hat sich sein Zustand in 2018 dramatisch verschlechtert und das auch relativ plötzlich. Bisher ist er eigentlich mit der Erkrankung gut zurecht gekommen, hatte nur selten Atemnot und ließ sich dann auch schnell beruhigen. Anfang 2018 wurde es jedoch immer schlimmer. Luke bekam häufig und bei jeder Gelegenheit Atemnot und letztlich war es dann so, dass er unter schlimmen Anfällen gelitten hat, die dazu geführt haben, dass wir kaum noch mit ihm rausgehen konnten, weil jede Aufregung - positiv wie negativ - einen Atemnotanfall auslösen konnte.

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Wir haben uns dann schweren Herzens entschlossen, unsere alte Fellnase trotz des doch schon relativ hohen Alters nochmal operieren zu lassen. Dank guter Beratung unserer wirklich tollen Tierärzte konnten wir uns zu dieser Operation entschließen, denn uns wurde gesagt, dass diese OP zwar nicht einfach ist, dass es dem Hund aber nach der OP sofort und ohne große Schonzeit besser gehen wird. Die Tierärzte meinten, der Zustand von Luke sei ja noch - bis auf die Kehlkopflähmung - gut und deswegen würden sie uns zu der OP raten. Und es gab letztlich auch keine Alternative. Denn so konnte Luke nicht weiter leben, die OP war letztlich die einzige Möglichkeit. Wir sind also zu einer Tierklinik gefahren, zunächst eigentlich nur zur Voruntersuchung.

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Bei der Voruntersuchung hatte Luke dann leider wieder einen Atemnotanfall und wurde dann sofort notoperiert. Die Klinik hat uns wunderbar betreut und es war, wie uns die Ärzte gesagt haben: Nach der OP ging es Luke sofort besser. Er war wie ausgewechselt und nach der OP haben wir auch deutlich gemerkt, wie eingeschränkt er vorher war. Zwar war ihm der Schal zur Abdeckung der OP - Narbe nicht geheuer (siehe Bild), aber er war wirklich super schnell wieder fit und alles ist gut verheilt. Jetzt konnte er wieder laufen, Spaß haben und er hat nochmal richtig deutlich Lebensfreude gezeigt.

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Wir hatten einen wunderschönen Herbsturlaub, in dem wir auch noch einige ausgedehnte Spaziergänge und kleinere Wanderungen mit Luke machen konnten. Luke war immer neugierig und voller Energie dabei, auch wenn natürlich die Wanderungen kürzer ausfallen, als früher, er ist halt schon ein alter Herr... Aber wie man auf den Bildern sieht, hatte er großen Spaß und hat sich sichtlich wohl gefühlt. Nach den Spaziergängen war dann ausgiebige und kuschelige Erholung angesagt, die wir unserem alten Herrn auch gern gegönnt haben.. 

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Vor ein paar Wochen gab es dann leider nochmal eine kleine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes, Luke konnte plötzlich kaum noch laufen, humpelte stark. Man hat nun eine Arthrose festgestellt, die mit relativ starken Medikamenten behandelt wurde und behandelt wird. Es ist mittlerweile schon wieder viel viel besser, Spaziergänge sind möglich, wenn auch nicht mehr so ausgedehnt. Aber je nach Tagesform können wir schon interessante Runden drehen. Wir stellen uns eben jetzt darauf ein, dass wir von Tag zu Tag entscheiden müssen, wie viel wir laufen, da die Arthrose ja nun dauerhaft da ist. Meist ist Luke allerdings schneller als wir und will unbedingt raus und laufen. Immer noch, trotz Alter und nun doch merklich eingeschränkter Gesundheit. Wir sind dabei, die Medikamente so weit wie möglich zu reduzieren und ihn optimal einzustellen, aber das wichtigste ist, dass Luke schmerzfrei ist. Derzeit ist das der Fall, auch wenn man wie gesagt schon merkt, dass es auch etwas tagesformabhängig ist. Wie bei alten Menschen hat Luke eben nun auch so einige Zipperlein und wir können nur versuchen, ihm das Leben so angenehm wie möglich zu machen.

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Luke ist ein richtiger Kämpfer, das haben wir dieses Jahr wieder mehr denn je erlebt. Und er ist unglaublich tapfer, jammert nie, ist beim Tierarzt immer geduldig. Und er hat eine so unbändige Lebensfreude, die man auch jetzt noch so deutlich merkt. Noch immer ist er so neugierig auf alles Neue und entdeckt gern neue Wege und Situationen. Aber er ist nun schon auch gerne (mehr als früher) drinnen im Warmen und kuschelt sich ein. Und er ist immer noch ein so großer Schmuser, auch das wird mit dem Alter immer mehr   Er genießt es so sehr, wenn alle zusammen und um ihn rum sind und immer jemand ihn krault und streichelt.

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Wir sind froh, dass wir durch die Operation noch Zeit mit Luke geschenkt bekommen haben und genießen nach wie vor die Zeit mit ihm sehr.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien noch etwas verspätet ein gutes neues Jahr 2019.
Herzliche Grüße
Stefanie S

 

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30. Dezember 2017 ... ohne ein Glücks-Update von Baer Luke würde uns etwas fehlen ... .-)

Liebe Barbara, liebe Frau Mohnes,
auch dieses Jahr will ich es nicht versäumen, einen kleinen Gruß von uns und unserem Schatz Luke zu schicken. Ich bin spät dran dieses Jahr, aber immerhin noch vor Silvester :-)

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Wie man auf den Fotos sieht, die alle aus diesem Jahr sind, geht es Luke noch sehr gut, auch wenn er merklich älter und vor allem grauer wird. Dieses Jahr waren wir in Frankreich an der Ardeche und im Allgäu jeweils mit dem Wohnwagen im Urlaub und es war wie immer sehr schön.

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Luke genießt diese Urlaube sehr, weil wir immer viel in der Natur und draußen sind und da wir mit dem Wohnwagen fahren, ist es für ihn  - egal wo wir sind -  wie zu Hause und völlig stressfrei. Er hat seine Rituale und Plätzchen wie zu Hause und wir sind auch im Urlaub ein eingespieltes Team.

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Schon wenn es ans Packen geht und wir den Wohnwagen für den Urlaub herrichten, wird Luke ganz aufgeregt und will uns nicht mehr alleine vor die Tür lassen, sondern er will immer mit und am Liebsten sofort ins Auto oder in den Wohnwagen.

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Auch wenn er sonst nicht besonders gern Auto fährt: Wenn der Wohnwagen mitkommt, ist er hellauf begeistert. Er wandert noch immer tapfer einige Stunden mit uns, das schafft er problemlos, wenn es nicht zu warm ist. Und er liebt aber auch mehr denn je seine Ruhe und kuschelige Plätze in der Sonne oder auf dem Deckchen.

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Er hat natürlich - wie es sich für einen älteren Herrn gehört - einige Zipperlein. Seine Niere ist ja nicht mehr so gesund und er muss sich mit immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten rumschlagen, aber wir lassen das regelmäßig kontrollieren und können so rechtzeitig behandeln. Auch mit dem Atmen wird es manchmal etwas schwerer und jetzt hat er auch noch ein Blutohr, was ihn aber zum Glück nicht sonderlich beeinträchtigt. Rückenschmerzen kamen jetzt auch schonmal vor, aber so ist es halt, wenn man alt wird.

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Einen alten Hund zu haben, ist schon auch etwas ganz besonderes, denn alte Hunde entwickeln ihren ganz eigenen Charme und Charakter.

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Luke wird immer anhänglicher und er ist einfach nur ein toller Hund mit sanftmütigem Charakter, der aber immer noch stets neugierig auf neue Umgebungen reagiert und immer noch an allem Interesse hat - außer vielleicht an wildem Toben - .

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Natürlich verändert sich auch Luke mit dem Alter, seine Gewohnheiten werden anders, alles verläuft ruhiger. Aber er wird für uns auch immer liebenswerter und wir hoffen sehr, dass wir noch einige Jahre mit ihm verbringen können.
Viele Grüße und ein gutes neues Jahr 2018,
Stefanie S. 

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Und wir hoffen sehr, dass wir uns noch viele Jahre an dieser wunderschönen Glücksgeschichte erfreuen dürfen und Baer Luke noch viele glückliche Jahre mit seinen liebevollen Hundeeltern verbringen darf.

Auch wir wünschen Luke und seiner Familie alles Gute für das neue Jahr.

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27.12.2016 Wie sich erst jetzt herausstellte, wurde in Griechenland sogar auf Baer geschossen ...

Liebe Frau Mohnes, liebe Barbara,
dieses mal habe ich es tatsächlich vor Weihnachten nicht geschafft, eine Mail zu schicken, Sie sollen aber nicht gänzlich ohne Nachricht bleiben, so dass ich mich doch vor Abschluss des Jahres noch bei Ihnen melden will.
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Wie Sie auf den Fotos sehen (auch wenn eines keine so gute Qualität hat), ist Luke mittlerweile ein alter Graubart, der sich aber immer noch sichtlich wohl fühlt und sehr aktiv ist.
Das Jahr begann für uns alle etwas turbulent, da sich bei einer Routineuntersuchung Anzeichen dafür herausgestellt hatten, dass mit Lukes Herz etwas nicht in Ordnung sein könnte. Es wurde eine Röntgenaufnahme gemacht. Auf dieser Aufnahme hat sich zwar, was das Herz angeht, nichts gezeigt. Was sich aber herausgestellt hat und was wir bisher nicht wussten: Luke muss in seiner Zeit als Straßenhund angeschossen worden sein. Denn auf dem Röntgenbild war deutlich zu sehen, dass noch ein kleines Geschoss zwischen seinen Rippen steckt. Unsere Tierärztin war ganz verwundert, dass wir das nicht wussten, meinte aber, das stelle kein Problem für Luke da. Er sei ja nun schon so lange gut damit zurecht gekommen und es sei nun nicht mehr damit zu rechnen, dass es Probleme machen würde. Es muss also weder operiert werden, noch besteht Grund zur Sorge. Wie waren allerdings ganz schockiert zu erfahren, dass der arme Luke offenbar noch viel mehr mitgemacht hat, als wir bisher wussten. Er hat schon so viel ertragen müssen und ist dabei immer noch so ein tapferer und fröhlicher Kerl!

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Was das Herz angeht, sollte in einer Ultraschalluntersuchung geklärt werden, ob es sich um eine ernstere Erkrankung handelt. Da ein Termin nicht so schnell gefunden werden konnte, musste Luke ein paar Wochen Herztabletten nehmen, um auf Nummer sicher zu gehen. Da wir ihm die Tabletten immer mit Schmelzkäse verabreicht haben, war er wohl eher enttäuscht, als wir die Tabletten absetzen konnten   Denn bei der Herzuntersuchung mit EKG und allem Schnickschnack hat sich zwar gezeigt, dass leichte Rhythmusstörungen und auch ein Klappenfehler vorliegt, dass Luke damit aber 100 Jahre werden könnte. Es beeinträchtigt ihn nicht und man muss es auch nicht fortlaufend untersuchen oder gar behandeln. Wir waren ziemlich erleichtert!
Wir können daher vermelden, dass Luke trotz seines mittlerweile ja schon fortgeschrittenen Alters außer einem wirklich niedlichen grauen Bärtchen und grauen Pfoten fast noch kerngesund ist. Seine Niere ist natürlich ein Schwachpunkt und muss auch wieder mit extra Nierenfutter versorgt werden, Luke ist aber immer noch neugierig, fit und aktiv!
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Wir gehen im Urlaub gern mit ihm wandern und er schafft es immer noch, am Ende einer Wanderung weitaus weniger müde zu sein, als wir es sind   .
 
Was wir aber auch merken ist, dass Luke mit dem Alter immer anhänglicher und verschmuster wird. Er war immer schon ein großer Schmuser, aber mittlerweile weicht er uns kaum von der Seite, fordert regelmäßig seine Schmuseeinheiten ein und genießt jeden Körperkontakt sehr! Wir freuen uns natürlich darüber, was gibt es schöneres, als eine Hund zu kraulen und zu sehen, wie er es genießt!
 
 
Wir hoffen, dass wir noch viele gemeinsame Tage und Monate mit Luke verbringen können, er ist so ein toller Hund!
 
Wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2017!
 
Viele Grüße
Stefanie S.

 

Update 31.12.2015

Wir sind sehr glücklich über neue, gute Nachrichten von Baer und seiner Familie ...

Nachrichten, wie die von Luke, einst "trauriger Baer" zeigen uns, wie unendlich wichtig unsere und jede Tierschutzarbeit für jedes einzelne Geschöpf ist.

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Liebe Barbara, liebe Frau Mohnes,
leider habe ich es dieses Jahr nicht geschafft, vor Weihnachten eine kurze Mail zu schreiben, aber wenigstens als Neujahrsgrüße möchte ich ein paar Bilder von Luke aus dem letzten Jahr schicken.
Luke geht es sehr gut. Er wird zwar älter und damit ruhiger (auch wenn es auf den Bildern nicht so aussieht  ), aber er ist noch sehr fit.

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Er zieht mittlerweile ruhige und lange Spaziergänge dem Spielen mit anderen Hunden vor, es sei denn, wir fahren zu seinem besten Hundekumpel Batu, da wird Luke nochmal richtig jugendlich und tobt wild herum. 

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Ansonsten ist er noch immer auf alles und jeden neugierig und verschmuster denn je. Er lässt sich stundenlang kraulen und freut sich über Besuch: Je mehr Menschen, desto mehr Hände, die ihn kraulen.

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Im Oktober haben wir ein großes Gartenfest gegeben. Luke war mittendrin. Zwar hatten wir ihm im Obergeschoß einen Rückzugsort hergerichtet, damit er sich zurück ziehen kann, wenn ihm der Trubel zu groß wird. Daran war aber nicht zu denken.

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Luke war immer unter all den Leuten unterwegs und irgendwann hat er sich auf ein Kissen mitten auf der Terrasse gelegt und glücklich geschlafen. Obwohl alles um ihn herum laut und wuselig war und Gäste kamen und gingen. Er war einfach froh, mittendrin sein zu können. Das war wirklich sehr süß.

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Auch auf Reisen ist Luke nach wie vor ein perfekter Begleiter, ein so geduldiger Auto(mit)fahrer und er freut sich immer so, wenn der Wohnwagen gepackt wird und er merkt, es geht los. Mit dem Wohnwagen zu reisen ist auch für Luke optimal, da ist das "zu-Hause" quasi immer mit dabei und er muss sich nicht an Neues gewöhnen.

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Wir freuen uns immer noch jeden Tag an seinem ausgeglichenen und freundlichen Wesen, an den Späßen, die er macht und daran, auf der Couch neben ihm zu sitzen und ihn zu kraulen.
 Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr,
Luke und Familie

 

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Update 24.12.2014

Glückliche Fotos von Baer berühren uns immer ganz besonders. Von ihm zu lesen und zu sehen, was für ein wunderschönes, glückliches Leben er nun führen darf, ist immer ein besonderes Geschenk für uns.

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Liebe Barbara, liebe Frau Mohnes,
jetzt vor Weihnachten will ich mich - fast schon traditionell - bei Ihnen melden und berichten, wie es dem Luke geht.
Wie Sie schon den Fotos entnehmen können, ist er glücklicherweise noch immer und wieder sehr fit.

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Dieses Jahr waren wir im Urlaub in Südfrankreich, am Edersee und an der Zugspitze, überall war Luke mit Begeisterung dabei, vor allem, wenn es Wasser in der Nähe gab.

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Die Kombination aus wandern, zwischendurch im Meer oder in einem See planschen und abkühlen und dann abends vor dem Wohnwagen entspannen, das liebt er und da ist er voll in seinem Element.

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Für den Luke der schönste Urlaub war aber bestimmt der am Edersee. Wir waren dort auf Verwandtenbesuch und dort lebt seit einiger seit ein junger, sportlicher, sehr aktiver und vor allem sehr lieber Rhodesian Ridgeback, der Batu.

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Und es scheint so, als wären die beiden - Luke und Batu - wie füreinander gemacht. Sie verstehen sich so umwerfend gut, spielen, toben, trinken aus einem Napf und man merkt einfach, wie gern sie sich haben. Auf den Fotos sieht man es ja auch ein bißchen.

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Das ist wirklich schön, denn immer, wenn wir jetzt nach Hause fahren, sehen sich die zwei und sind ganz aus dem Häuschen vor Freude. Zwar merkt man, dass Luke erheblich älter ist, denn er ist schneller mal k.o., aber er hat an dem ganzen Toben nicht minder Spaß als der junge Hüpfer Batu.

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Zu Hause liebt Luke noch immer am meisten sein Plätzchen auf der Couch, von wo aus er döst, Vögel beobachtet, sich kraulen lässt und sich auf den Rücken dreht und den Bauch in die Luft streckt. Er ist ein richtiges Goldstück und wir freuen uns weiter über jeden Tag, den er bei uns ist.
Hoffen wir also, dass es noch lange so gut weitergeht und das wir demnächst wieder aus einem schönen Urlaub berichten können.
Wir wünschen Ihnen alles Gute, wunderbare Weihnachten und ein gutes Jahr 2015.
 

Update 19.03.2014

Baers Familie schreibt:

Hier also einige Bilder aus unserem letzten Urlaub im September 2013 in der Schweiz.

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Es war ein Traumurlaub, insbesondere für Luke. Denn im Tessin mit seinen ruhigen Tälern und vielen Bächen war er voll in seinem Element.
Wie man sieht, war er ständig im Wasser unterwegs und konnte auch viel ganz frei nach Herzenslust herumlaufen.

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Lange Spaziergänge, herumtoben im und am Wasser und abends im Wohnwagen zufrieden ganz nah bei seiner Familie einschlafen, das liebt er so.
Er kommt langsam etwas in die Jahre, wird ganz grau unter dem Bart, aber im Herzen ist er immer noch ein jungendlicher Kerl, immer noch neugierig auf alles und freundlich zu allen.

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Wir haben das Gefühl, er wird mit jedem Jahr kuschelbedürftiger, immer lässt er sich kraulen, immer will er ganz nah bei einem sein und gestreichelt werden. Ganz goldig!

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Wir haben nun einen eigenen Wohnwagen gekauft, so hat Luke auch im Urlaub immer das Gefühl, sein zu Hause dabei zu haben.

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Seine schwere Nierenerkrankung hat er völlig überwunden, er ist wieder fit und muss keinerlei Medikamente nehmen. Wir lassen das regelmäßig kontrollieren, aber glücklicherweise gibt es keinen Grund zur Sorge.

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Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Urlaub, der führt uns in die Berge und ans Meer nach Frankreich.

 

 

Baer lebte auf der Insel Mykonos, als ihn unsere Tierschützerin entdeckte. Er lief vor den Geschäften her und bettelte um Essen. Sie nahm ihn mit und übergab Baer an einen Mann, der schon viele andere Hunde hatte in der Hoffnung ihm damit zu helfen. Doch als sie ihn  Wochen später besuchte fand sie einen völlig verwahrlosten Hund der an einer kurzen Kette in der brütenden Sonne leben mußte. Baer war dehydriert und völlig ausgehungert, sein Fell war fast verbrannt von der sengenden Sonne, er reagierte aggressiv und ängstlich zugleich. Sie nahm ihn sofort mit zu sich und versuchte Baer auf zu päppeln. Anfangs erbrach er sich ständig, denn sein Hunger war so groß, dass er alles in sich hinein schlang. Es dauerte lange bis Baer wieder Vertrauen zu einem Menschen aufbringen konnte und er verstand das es jeden Tag Wasser und Essen gab.   

Jetzt lebt Baer / Luke in einer lieben Familie und konnte all das vergessen. Er hatte das Glück eine Familie zu finden die ihm alles gibt was ein Hund braucht um glücklich zu sein. Nie wieder mußte er einen leeren Napf herum tragen in der Hoffnung das er sich wundersamerweise füllen wird und sein Magen nicht mehr so schmerzt vor Hunger, nie wieder klebt seine ausgetrocknete Zunge an seinem Gaumen und auch eine kurze Kette gehört der Vergangenheit an.

So sieht Baer/ Luke heute aus...... er strotzt vor Power und Energie, hätten Sie gedacht, dass es sich hierbei um den gleichen Hund handeln könnte?

Noch mehr zu lesen von Baer gibt es   h i e r

 

 

Seine Familie schreibt uns August 2011:

 

Jetzt haben wir lange nichts von uns hören lassen, damit Sie aber wissen, dass es dem Luke immer noch gut geht, hier mal wieder ein paar Fotos aus dem letzten Urlaub in Kroatien und Südtirol.

Luke hat sich wie immer pudelwohl gefühlt auf großer Fahrt. In Kroatien war es ziemlich warm, aber zur Abkühlung konnte der Luke  mit uns im Meer schwimmen und seit diesem Urlaub ist er auch ein viel besserer Schwimmer geworden.

Auch Stöckchen werfen am Strand hat ihm - wie man auf einigen Fotos sieht - großen Spaß gemacht! Insgesamt ist unser Eindruck, dass Luke langsam etwas ruhiger und erwachsener wird.

Nicht mit jedem Hund wird da noch gespielt, aber wenn der richtige kommt, wie sein Hundekumpel Ben, der bei uns zu Hause um die Ecke wohnt, dann tobt er wie immer ausgelassen und voller Energie umher. So ist es auch beim Schwimmen, was ihm sehr sehr viel Spaß macht und wovon er nicht genug bekam im Urlaub.

Nach der Hitze Kroatiens waren wir dann noch ein bißchen Wandern in Südtirol, was auch Luke genossen hat. Er ist mal wieder Seilbahn gefahren, auf Bergwiesen auf dem Rücken herumgerutscht vor Freude und natürlich mit der ihm eigenen Neugier und Freude mit uns auf Wanderschaft gegangen.

Wir haben den Urlaub mit Luke wirklich sehr genossen und noch einmal mehr gemerkt, was für einen kleinen Schatz wir jetzt haben. Auch wenn der Jagdtrieb immer noch sehr stark ist bei ihm und er schon mal ein bißchen Theater macht wenn Vögelchen zu nah an den Frühstückstisch kommen oder Katzen ums Wohnmobil schleichen. Aber das fällt bei all den positiven Eigenschaften, die er mitbringt und all den schönen Erlebnissen, die wir mit ihm haben, kaum ins Gewicht.