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einsame Vierbeiner

Willkommen bei Stray - einsame Vierbeiner e.V.

Colby – eine einzige Hoffnung hatte er in seinem Leben. Sollten wir sie wirklich zerstören???

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*ca. 2011 – ca. 60 cm - ca. 22 kg – kastr. - Elefsina

12.10.2014: Neue Bilder von Colby

 

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25.08.2014/ Ein Foto und eine Lanze für alle die schwarzen Schönheiten, die noch ein Zuhause suchen: Colby feiert Geburtstag in den Armen seines neuen Frauchens.

 

Colby hat seinen dritten Geburtstag gefeiert. In den Armen seines Frauchens. So wie es sich gehört und so wie wir es ihm gewünscht haben. Schwarze Hunde bringen wohl Glück...  

 

Colby Geburtstag 

 

 


24.06.2014: Ein kleiner Teil der Geschichte von Colby aus Frauchens Feder: "Damals entdeckte ich Colby auf der Internetseite von Stray. Sofort verliebte ich mich in seine treuen Augen. Wenngleich die Vorkontrolle und alles Notwendige, was vor der Einreise eines Hundes erledigt werden muss, noch nicht geschehen war, deckte ich mich schon mal mit allem ein, was man für einen Hund so braucht.

Bericht von Colbys Frauchen: Am 31.05.2014 kam Colby dann endlich zu uns. Die Situation am Flughafen war für mich sehr emotional. Wenngleich das Fell von Colby bei seiner Ankunft sehr stumpf, sein Körper sehr mager, und sein Körpergeruch sehr ungewohnt war, war er für mich doch der schönste Hund der Welt. 

Auf dem Weg nach Hause lag Colby neben mir auf der Rückbank des Autos. Er legte seinen Kopf auf meinen Schoß und fasste ein kleines bisschen Vertrauen.

Als wir in der Wohnung angekommen waren, habe ich eigentlich damit gerechnet, dass Colby sich in eine für sich ruhige Ecke verzieht, doch dem war nicht so. Nachdem er eine Portion Reis mit Hähnchenfleisch in Windeseile verschlang, wich er uns nicht mehr von der Seite. Er folgte uns in jeden Raum und suchte sehr viel Zuneigung. Hier ein Bild von den ersten Minuten nach der Ankunft in unserer Wohnung:

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Schnell lebte Colby sich bei uns ein.  Auf einem alten Bild kann man noch sehen, wie dünn und ängstlich er mal war.

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Mittlerweile hat er schon etwas zugenommen und auch sein Selbstbewusstsein nimmt stückchenweise zu.

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Seine Pfoten sahen ganz schlecht aus, als er nach Deutschland kam:

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Aber auch das hat sich ganz schnell gebessert. Wenn ich Colbys Pfoten mit Vaseline eingecremt habe, hat er mir währenddessen immer die Hände abgeschleckt. Ganz nach dem Motto „Wir pflegen uns gegenseitig.“Nachdem ich ein paar Tage die Pfoten eingecremt hatte, ergaben sich schon die ersten Besserungen.

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Und heute, nach genau 23 Tagen, ist davon schon fast gar nichts mehr zu sehen.

Colby hat nach sehr kurzer Zeit schon gelernt, was „Sitz“ und „Platz“ bedeutet. Darauf war ich sehr stolz. Im Moment üben wir ganz eifrig „Hier“, damit Colby bei den ausgedehnten Spaziergängen auch irgendwann mal ohne seine lange Leine laufen kann. Ansonsten läuft Colby für die kurze Zeit, die er hier ist, wirklich gut an der Leine. Beim Spazieren gehen habe ich häufig den Eindruck, als würde Colby grinsen J.

Mit Colby gehe ich mittlerweile in die Schule. Der Hundetrainer, den ich gefunden habe, hat viele Erfahrungen mit Hunden aus dem Ausland und er hat mir viele hilfreiche Tipps gegeben. Zum Beispiel hat Colby, als ich ihn das erste Mal mit zu meiner Arbeit genommen habe, die Jugendlichen angebrummt. Ich arbeite in einer stationären Gruppe mit jugendlichen Jungs. Der Hundetrainer sagte mir, dass es vorerst am Besten wäre, wenn die Jungs so tun würden, als würde der Hund nicht existieren, also ihn komplett ignorieren. Das hatte den Sinn, das Colby von der Zuneigung nicht überfordert wurde und sich selbst annähern konnte.

Auch die Probleme, die Colby zu Anfang mit großen Männern mit tiefer Stimme hatte, werden immer besser. Ganz langsam lernt er, dass nicht alle Männer, die in dieses Raster fallen, böse sind.

Colby hat die Couch für sich entdeckt. Die Couch ist sein absoluter Lieblingsplatz in der Wohnung.

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Aufs Bett ist er auch einige Male gesprungen. Das ist ja auch noch bequemer als die Couch. Jedoch darf er da nicht drauf. Und wenn ich ihm dann mit einem Kommando verdeutliche, dass er das nicht darf, könnte ich mich gleichzeitig kaputt lachen. Colby ist dann immer Zentimeterweise zum Rand des Bettes gerobbt und hat mich jedes Mal noch einmal mit seinem Hundeblick angesehen. Es hätte ja sein können, dass ich es doch erlaube. Aber nein ist nun mal nein, sodass er dann doch vom Bett runter musste.

Genau das Gleiche versucht er, wenn mein Freund oder ich kochen. Er kommt dann immer ganz neugierig und guckt ganz charmant.

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Er begreift jedoch schnell, dass es dann doch nichts gibt und legt sich wieder hin.

Allgemein gesehen ist Colby ein wirklich ruhiger Hund, der gerne gekrault wird.

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Er geht seinem natürlichen Schlafrhythmus nach, bekommt aber immer mit, was um ihn herum passiert.

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Und wenn er eine Katze im Visier hat, ist er sehr aufmerksam!

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Und nähert sich vorsichtig an.

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Auch bei meinen Eltern hat Colby sich schon fast eingelebt. Dort soll er auch bleiben, wenn mein Freund und ich in den Urlaub fliegen. Anfänglich hatte Colby Angst vor meinem Vater, da er sehr groß ist und eine sehr tiefe Stimme hat. Durch die ungewohnt geduldige Art meines Vater, hat sich die anfängliche Angst jedoch auch schon erledigt.

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Und natürlich weiß Colby auch schon, wo sich der Kühlschrank meiner Eltern befindet, wo hin und wieder ein leckeres Stück Fleischwurst für ihn heraus springt.

Colby ist einfach ein toller Hund, der nun ein Teil unserer Familie ist. Er ist einfach ein Engel, den man lieben muss.

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Wir können einfach nur DANKE sagen.

Danke, dass wir diesen Hund aufnehmen durften.

Ein großes Danke an alle Mitarbeiter von Stray, die uns bisher bei allen Fragestellungen zur Seite standen und uns immer noch als permanenter Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Wir haben gespürt, dass diese Organisation mit Herz handelt!"


01.06.2014: So lange musste er warten - doch seit gestern hat Colby eine eigene Familie. Wir freuen uns für ihn ganz besonders.


Rückblick auf griechische Zeiten -

Dank lieber Paten sind 100 € monatlich für Colbys Pensionskosten abgedeckt. Herzlichen Dank!

15.04.2014: Eine Tierschützerin ist in die Pension gefahren um neue Fotos von Colby aufzunehmen. Seine dunklen glänzenden Augen blicken wahrhaft traurig in die Kamera ...

Ansprechpartner Adoption:  Petra Mohnes

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Er war beunruhigt, weil er angebunden wurde, daher der traurige Geischtsausdruck - schreiben die Tierschützer.

Doch vielleicht erinnert ihn das Angebundensein auch an seine Vergangenheit, wer weiß, was er früher erleben musste ...

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14.04.2014: Colby ist schon lange in der Pension untergebracht. Die Pensionsinhaberin sagt über ihn: Er ist ein sehr fröhlicher Hund, der sich mit allen anderen Hunden dort sehr gut versteht, sowohl mit den Hündinnen als auch mit den Rüden.

Gemeinsam im Rudel sind die Hunde auf der Freiflache unterwegs und in all der Zeit gab es nie ein Problem mit Colby.
Den Mann der Pensionsinhaberin mag er sehr, er scheint also keine grundsätzliche Furcht vor Männern zu haben.
An der Leine gehen ist Colby nicht wirklich gewöhnt, in der Pension fehlt hierzu die Zeit. Aber die Tierschützer aus Elefsina werden versuchen mit ihm zu arbeiten. Myrto kennt Colby noch aus seiner Zeit als Straßenhund und sie beschreibt ihn als einen wunderbaren Hund.


23.05.2013: Es gibt neue Fotos und ein kleines Video von Colby. Sein Wesen fasst Sofia in einem Satz zusammen: "Colby ist ein Schatz."

http://www.youtube.com/watch?v=jRibSOFJuG8


05.10.2012: 430 € gingen bisher an Spenden für Colby ein. Das bedeutet 108 Tage Sicherheit für Colby. Colby sagt "Danke" dafür, dass seine Hoffnung weiter leben darf.


06.01.2013:  Die Pensionsbesitzerin beschreibt Colby als sehr umgänglich. Jagdtrieb konnte sie bei ihm nicht beobachten.

 Nur mit Rüden versteht er sich nicht besonders gut. Es ist wohl darauf zurückzuführen, dass er während seiner Zeit auf der Straße von Rüden angegriffen wurde. Hündinnen mag er dagegen sehr gern.


25.09.2012: Was passiert mit mir? Was hast du mit mir vor? Schickst du mich wieder weg? Das scheint Colbys Blick zu sagen. Angst und Hoffnung zugleich liegen in seinem Blick

Die Fotos wurden am Freitag aufgenommen, als Sofia Colby nach der Kastration vom Tierarzt abholte und in den bezahlten Zwinger brachte. Vermutlich das erste Mal in seinem Leben ging Colby an einer Leine. Vermutlich das erste Mal in seinem Leben ging er an der Seite eines Menschen … er wusste nicht, wohin er gebracht wurde, doch er vertraute. Sein banger Blick zeigt, dass er Colby in seinem Leben bisher nur eine Erfahrung mit Menschen gemacht zu haben scheint: Fortgeschickt zu werden.

In der Pension ist Colby nun sicher. Er hat sich noch nicht eingelebt und fühlt sich noch nicht wohl in der neuen Umgebung. Alles ist ungewohnt für ihn, den Streuner, der nur das Leben auf der Straße kennt.

Doch er wird spüren, dass sich sein Leben nun zum besseren wendet. Sofia wird versuchen, ihn so bald wie möglich zu besuchen - dann wird Colby merken, dass er nicht erneut ausgestoßen wurde. 


22.09.2012: Für einen Monat können wir Colby dank Spenden in der Pension unterbringen. Vielen Dank! Wie es Ende Oktober mit ihm weitergehen soll, wissen wir noch nicht ... Colby wurde vorgestern kastriert und wurde gestern in die Pension gebracht. Doch kann er sich nun erholen.


17.09.2012: Von den anderen Hunden ausgestoßen, völlig alleine und verletzt … Colbys Vergangenheit auf der Straße ist von Einsamkeit und Leid gezeichnet. Nun hofft er so sehr, dass er jemanden gefunden hat, der sich um ihn kümmert. Er weiß, dass es vermutlich die einzige Chance in seinem ganzen Leben ist. Und er hält an seiner kleinen Chance mit bangendem Herzen fest.

Sofia schreibt: Ich schreibe euch wegen meinem Problem mit einem Hund, der jetzt seit vier Tagen vor unserem Haus ist. Den Hund hatte ich im Juni erstmal vor der Tierpraxis gesehen. Er war neu aufgetaucht, ein ganz suesser Rüde.Er hat mir sofort leid getan, weil man merken konnte, dass er sich im Rudel nicht durchsetzen konnte. Ich sah ihn auf der Strasse ab und zu alleine. (…)


Ich habe immer gesagt, den Hund möchte ich retten. Eine Nacht habe ich ihn wieder gesehen mit anderen Hunden, aber er hatte so eine Angst. Er hatte sogar eine Wunde am Bein. Ich habe ihn versteckt von den anderen Hunden gefüttert und man merkte seine Angst … nicht dass die anderen kommen.
Jetzt ist er die ganze Zeit unten vor der Haustür und wartet auf mich.

 

Er geht nicht mal ein bisschen weg, er wartet bis ich wieder unten bin. Ich glaube, dass er jetzt denkt, dass er eine Familie hat. Er ist sehr anhänglich und braucht ein Herrchen oder ein Frauchen.

Das Problem ist, dass die Leute in der Nachbarschaft überhaupt nicht tierlieb sind. Die eine Frau hatte mir sogar gesagt dass ich nicht Hunde unten füttern soll. Und dazu kommt das noch: Der Hund fühlt sich jetzt hier wie zuhause und bellt die Autos an und rennt hinter den Motorrädern hinterher und das ist nicht gut. Gestern ist ein anderer Streuner beim Gassi gehen gekommen und er hat ihn weggejagt. Er denkt, der Platz gehört ihm.

Ich bin ein bisschen verzweifelt, denn ich möchte nicht das ihm etwas passiert.  (…)

Ich schicke Fotos mit der Hoffnung dass er eine Familie findet, denn wie gesagt braucht er einen Besitzer. Er ist total lieb und anhänglich. Er kommt immer vor mir und drückt seinen Kopf an mich, damit ich ihn streichle.
Liebe Gruesse Sofia

Sofia möchte Colby so gerne in Sicherheit bringen. Es bricht ihr das Herz, in seine sehnsuchtsvollen Augen zu blicken und ihn alleine auf der Straße zu lassen. Und sie weiß, dass Colby in Lebensgefahr ist – er ist lieb und anhänglich, und auch aus der Hand der Nachbarin würde er Futter nehmen … wissen wir, ob es vergiftet wäre?  Eine Pension ist die einzige Möglichkeit für Colby. Doch diese zu finanzieren übersteigt schon seit langem die finanziellen Möglichkeiten der Tierschützerin. Kastriert, gechippt, geimpft muss der große sanfte Rüde ebenfalls werden.

Wer möchte den Funken Hoffnung, den Colby hat, am Leben erhalten?

Und wer möchte seine Augen zum Strahlen bringen, weil sich sein größter Traum erfüllt – dazugehören zu dürfen, Liebe und Zuwendung zu spüren …  Colby braucht Sie und uns.

Für jede Spende sind Colby und wir dankbar.

Spendenkonto - Betreff "Colby"

Patenschaften: Ansprechpartnerin Manuela Wendt



 

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