Offizielle deutsche Webseite

Stray

einsame Vierbeiner

Willkommen bei Stray - einsame Vierbeiner e.V.

Zecken: Gefahr für Mensch und Tier

TASSO-Newsletter 28.03.2014

Der diesjährige milde Winter lässt vermuten, dass wir uns dieses Jahr auf mehr Zecken einstellen müssen als üblich.  Zecken übertragen die mitunter gefährlichen Krankheiten Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis). Ein einziger Stich kann ausreichen, die Krankheit zu übertragen, wenn die Zecke die Bakterien (Borreliose) oder Viren (FSME) in sich trägt.

Die Gebiete in Deutschland, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) jährlich als FSME-Risikogebiete – siehe auch www.rki.de/fsme-karte – klassifiziert werden, nehmen von Jahr zu Jahr zu, und konzentrieren sich eher auf den süddeutschen Raum. Zecken, die Borreliose verursachen, meist ist es hierzulande die Auwaldzecke, sind hingegen in ganz Deutschland zu finden.
 
Für Hunde und Katzen gibt es über den Tierarzt zu beziehende Mittel wie Halsbänder und Spot on Präparate, sogenannte Repellentien, als Zeckenprophylaxe. Das Mittel sickert dabei ins Unterhautfettgewebe und reichert sich dort an. Beim Stich der Zecke „vergiftet“ sich der Blutsauger und fällt ab. Die Mittel schützen das Tier also nicht vor dem Stich selbst. Ob eine Impfung gegen Borreliose nötig und sinnvoll ist, muss jeder in Absprache mit seinem Tierarzt entscheiden. Menschen können sich übrigens nur gegen FSME impfen lassen, jedoch nicht gegen Borreliose.
 
Bei der Entfernung von Zecken ist darauf zu achten, dass alle Teile der Zecken entfernt werden, also der Kopf nicht hängen bleibt, um Entzündungen zu vermeiden. Am besten hilft eine spezielle Zeckenzange, die so nah wie möglich an der Hautoberfläche angesetzt wird. Keinesfalls sollte Druck auf den Zeckenkörper ausgeübt werden. Das führt dazu, dass die Zecke ihren Mageninhalt und Speichel und damit, sofern vorhanden, die Erreger in den Körper des Tieres abgibt. Dann wird die Zecke vorsichtig und – so die Empfehlung des RKI – gerade aus der Haut gezogen. Keinesfalls sollte man Öl oder Klebstoff zu Hilfe nehmen.
 
Grippeähnliche Symptome, Schlappheit, Müdigkeit und Hinken sowie Gelenkschmerzen können ein Hinweis auf eine Infektion sein. Zecken übertragen beim Hund auch die gefürchteten Krankheiten Babesiose (Hundemalaria) und Ehrlichiose.
 
Mehr zu  Borreliose & Co finden Sie auf www.tasso.net/Service/Wissensportal/Medizin
 
Im Zweifelsfall ist es ratsam, das Tier einem Tierarzt vorzustellen.
 
© Copyright TASSO e.V.

Suchen

 

 

Spenden

Spenden Sie unseren Notfellchen 1 Euro, gerne auch mehr!

 

 PayPal Logo

 

 

 

 

 

 Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Gründen der Verwaltung Bescheinigungen für Spenden erst bei einer Überweisung ab 200€ ausstellen können.

 

Wir sind ab jetzt auf FACEBOOK vertreten

Liebe Freunde und Förderer unseres Vereins,

wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen und hier von uns aktuell über unsere Schützlinge, unsere Projekte und unsere Arbeit informiert werden. Auch unse...

weiterlesen...

Wo ihr Hund willkommen ist und kompetent behandelt wird ...

2016 04 29 Pete Arztbeitrag Start

Hier geht es zum Verzeichnis ...

Liebe Besucher unserer Homepage, Adoptanten unserer Hunde, Freunde unseres Vereins,

seit längerer Zeit schon tragen wir uns mit dem Gedanken, ein Verzeichnis zu erstellen...

weiterlesen...

 

smoost