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einsame Vierbeiner

Rumänien - die brutalen Einfangmethoden sind erst der Anfang eines langsamen, qualvollen Sterbens...

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25.08.2019 - Das Leid der Straßenhunde ist überall grauenvoll. Aber vielleicht ist es in Rumänien sogar noch ein bisschen grauenvoller als anderswo. Und deshalb können wir gar nicht anders als eine Gruppe empathischer Menschen bei der Versorgung und Vermittlung rumänischer Hunde zu unterstützen. Und deshalb hoffen wir sehr, Sie helfen uns dabei!

In Rumänien werden Straßenhunde normalerweise gefangen und getötet. Und obwohl es Gesetze gibt, die vorschreiben wie mit den Straßenhunden umgegangen werden soll, wird sich kaum daran gehalten. Die Hunde werden auf sehr brutale Weise eingefangen und in die öffentlichen Tierheime deportiert. Diese Tierheime gleichen Vernichtungslagern, in denen den Hunden nicht einmal das Mindeste an Versorgung, medizinischer Betreuung oder Fürsorge entgegen gebracht wird. Sie müssen oft ohne Wasser, Futter, in kleinen Zwingern, unkastriert und willkürlich zusammengezwängt ausharren. Kleine, schwächere Hunde haben überhaupt keine Chance. Sehr viele der Hunde verdursten, verhungern, sterben an Krankheiten oder Verletzungen, werden totgebissen und die meisten am Ende mit illegalen Methoden auf äußerst billige, dafür extrem schmerzhafte Art grausamst getötet. Die Behörden wissen um die Zustände, um die eklatanten Verstöße gegen die Tierschutzgesetze, unternehmen aber nichts dagegen. Die alltägliche, allgemeine Situation der Streuner ist vielerorts ganz grauenvoll. Aus diesen Gründen möchten wir einer Gruppe sehr engagierter Tierschützer bei ihren verzweifelten Bemühungen helfen, so viele Hunde wie möglich vor diesen furchtbaren Schicksalen zu bewahren...

Hier finden Sie einige rumänischen Hunde, die es aus dem Shelter herausgeschafft haben und

die DRINGEND ein Zuhause suchen!!

Bitte klicken Sie auf die Fotos, um zu den detaillierten Beschreibungen der einzelnen Hunde zu gelangen!

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Astra -  ca. 2015 - ca. 45cm              Chico - ca. 2015  - ca. 40 cm         Dana - ca. 2017 - ca. 55 cm

ToeVeraAAron

Toe - Rüde - ca.2012 - ca.60 cm      Vera - Frühjahr 2019           Aaron - ca. 2015 - ca. 60 cm

HuggieNaomiLilly

Huggie - Hündin - ca. April 2019    Naomi - ca.Anfang2019 - ca.55cm   Lilly - Hündin - ca. 2016 - ca. 35cm

EllaPacoTac

Ella - ca. 2015 - ca. 30 cm             Paco - ca. 2013 - ca. 55cm       Tac - Hündin - ca. 2012 - ca. 50 cm

 

Wenn Sie selbst keinem Hund ein Zuhause geben können, dann bitte helfen Sie den `Ungeliebten`in anderer Form:

https://stray-einsame-vierbeiner.de/index.php/was-wir-alle-wissen-sollten/6846-rumaenien-hilfe-fuer-die-ungeliebten-wie-sie-leben-retten-koennen

Oder direkt über unser Spendenkonto:  DE36301502000002102630

Die brutalen Einfangmethoden der Hundefänger:

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(Bild: Hundefänger beim Einfangen der Hunde)

`Unsere helfenden Tierschützer nennen sich „Hilfe für die Ungeliebten“ und bestehen aus einer kleinen Gruppe engagierter Personen, Menschen die sich entschlossen haben mit uns so vielen hilflosen, ausgesetzten, erjagten, gejagten, gefangenen, gequälten und ums tägliche Überleben kämpfenden Seelen wie nur möglich in Rumänien zu helfen.

Sie haben in der Gegend rund um Piatra Neamt Kontakt zu rumänischen Tierschützerinnen, die versuchen tagtäglich alles in ihrer Macht stehende, um verletzte Tiere behandeln zu lassen, Rudel zu füttern und kranke Welpen zuhause zu versorgen. Viele Hunde sind sehr scheu und können nur mit Hilfe eines Tierarztes eingefangen, um kastriert oder versorgt zu werden. Dann fehlt die Möglichkeit einer Unterbringung für die Nachsorge. Momentan versuchen sie den weiblichen Hunden Antibabypillen ins Futter zu mischen, um Trächtigkeit zu verhindern.

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(Bild - Im Tierheim)

Unser Ziel ist es in erster Linie mit Unterstützung unserer TS vor Ort, den Hunden vor Ort zu helfen: ihre Situation auf den Straßen und im Shelter zu verbessern, sie zu impfen und zu kastrieren. Die alten, schwachen und kranken Hunde aus dem Shelter zu holen und ihnen in einem neuen Zuhause noch einen schönen Lebensabend zu bieten. Wir möchten die Tiere vor dem Tod im Shelter bewahren, indem wir sie vor Ort auf Pflegestellen unterbringen. Somit haben sie eine Chance zu genesen und für Adoptionen fertiggemacht zu werden. Viele dieser Hunde sind sowohl physisch als auch psychisch sehr pflegeintensiv. All dies ist uns nur mit finanzieller Unterstützung möglich. Daher freuen wir uns sehr, wenn unsere Hunde Paten finden, die die anfallenden Kosten ganz oder anteilig übernehmen. Spenden und Patenschaften werden DRINGEND benötigt. Denn so können einige der Hunde ein Zuhause finden. Jeder gespendete, eingenommene Cent wird verwendet um Behandlungs-, Pensions-, Transport- und Futterkosten zu decken.

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(Bild: Hundefänger beim Einfangen der Hunde)

UPDATE: "Es hat sich eine schlimme Veränderung ergeben, die Volontäre dürfen zur Zeit nicht ins Shelter, da die Chefin abgesetzt wurde. Ein Anwalt ist schon eingeschaltet....

Die Zustände in Piatra werden noch schlimmer, es werden jetzt täglich 40 Hunde in Piatra und Umgebung gefangen. Hunde aus den Nachbardörfern werden mit roter  Signalfarbe markiert damit man sie extra abrechnen kann, denn das bringt mehr Geld. Die Kennel platzen auseinander, die Hunde beißen sich gegenseitig tot, sie sitzen verletzt in den Kenneln und niemand fühlt sich für die Hunde verantwortlich. Gesunde Welpen werden mit kranken zusammengesperrt, ein Impfen ist nicht möglich, sie sterben schneller als die Impfung wirkt. Heute teilte die Shelterleitung mit, dass sie für die Adoptionen im Shelter nicht mehr zuständig ist, Ansprechpartner ist jetzt nur noch die Firma, der das Shelter gehört. Diese Firma ist eine Straßenreinigungsfirma, somit reinigen sie die Straßen - auch von den Hunden. Nach dem Einfangen werden sie von Menschen ohne medizinische Ausbildung geimpft, da ist Größe, Gewicht, Alter und Gesundheitszustand egal. Möchte man jetzt Hunde aus dem Shelter adoptieren, gibt es nur noch eine Emailadresse dieser Firma, wo man sich hinwenden kann. Da die Shelterleitung nun nichts mehr macht, wird dort in kürzester Zeit das Chaos ausbrechen und das wird viele Tieren das Leben kosten. Unsere Bitte an alle die helfen können…versucht wenigstens den Kleinen und Verletzten eine Chance zu geben und wir versuchen sie dort rauszuholen, sie können nichts dafür, dass sie im falschen Land geboren wurden. Wir wissen nicht wie es enden wird."

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(Bild: Hundefänger beim Einfangen der Hunde)

So sieht das ganz tägliche Grauen vieler Straßenhunde in Rumänien aus:

https://www.youtube.com/watch?v=LAVNkKmqIg8&feature=youtu.be

DAS IST PIATRA…

"Diese Einfangmethode wird in Rumänien immer angewandt, egal ob die Hunde lieb, krank oder verletzt sind. Viele werden dabei oft schwer verletzt und sterben dann im Shelter einen langen grausamen Tod. Es werden Hunde illegal in anderen Dörfern eingefangen, sie werden nach Piatra in das Shelter gebracht, kommen sofort auf die Tötungsliste. Nach 14 Tagen werden sie grausam getötet. Es wird ihnen Magnesium in die Lunge gespritzt, statt sie ordnungsgemäß zu euthanasieren. Kranke Hunde sitzen mit Staupe, Parvo, Corona in den Zwingern und sterben elendig oder stecken gesunde Hunde an. Deswegen helfen wir dort den kranken und verletzten Hunden, deswegen holen wir sie dort raus und bringen sie in Kliniken und Pensionen, um ihnen diesen qualvollen Tod zu ersparen. Wir wollen mit Kastrationsprogrammen der Welpenschwemme im Shelter entgegen wirken, wir wollen durch Impfungen im Shelter den Hunden wenigstens die Krankheiten ersparen und wir hoffen, dass ihr diesen Weg mit uns geht. Es ist ein öffentliches Shelter, es ist in der EU und trotzdem wird das tägliche Grauen dort toleriert und akzeptiert. Es wird totgeschwiegen. Dabei gäbe es ausreichend Gelder für Kastrationen, Futter, Behandlungen, und fürs richtige Einschläfern.
Aber diese Gelder werden veruntreut. Es gibt keine Kontrollinstanzen, somit vermehren sich die Hunde, werden krank, es gibt keine Medikamente mehr und man benutzt billigste Tötungsmethoden (Magnesium Frostschutzmittel) oder lässt sie einfach dahinvegetieren, bis sie von alleine sterben und vieles wandert in die eigene Tasche. Wir werden nicht wegschauen und wir werden nicht schweigen, wir werden weiter für jede einzelne Seele kämpfen. Wesen, die Schmerzen, Trauer, Hunger, Durst, Leid alles dies, genauso spüren wie wir. Also bitte schaut nicht weg, denkt nicht, es gibt genug Unterstützung, sondern helft und verleiht ihnen eine Stimme, denn nur so können sie gesehen und gehört werden."

 

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