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Stray

einsame Vierbeiner

Ted Teddybär - einer der 12 Hundeseelen. Menschen sind für ihn das Wichtigste auf der Welt

ca. 48 cm - Athen/JuP

09.11.2014: Ein Jahr ist Teddy nun ein geliebter Familienhund

Heute ist es auf den Tag genau ein Jahr her, dass wir zusammen am Flughafen auf Teddy gewartet haben. In dieser Jahreszeit erinnert einiges wieder an die ersten gemeinsamen und aufregenden Tage und Wochen – gleichzeitig kommt es mir so vor, als wäre es schon eine Ewigkeit her, denn wir haben in diesem Jahr so viel zusammen erlebt und sind uns inzwischen so vertraut geworden. 

Ich bin schon ganz froh, dass wir diese erste Zeit gut „überstanden“ haben – denn Teddy wäre auf jeden Fall auch einer der Kandidaten gewesen, die in einem Moment der Panik und Unaufmerksamkeit die Flucht ergreifen und auf und davon rennen. Es ist schon ein gutes Gefühl, ihn inzwischen gut zu kennen und ihm vertrauen zu können.
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Gerade in den letzten Wochen wurden wir immer wieder von anderen Hundebesitzern angesprochen, die Teddy in seiner ersten Zeit bei mir kennengelernt haben. Die meisten sind ganz erstaunt darüber, wie sich Teddy in der Zwischenzeit verändert hat. Eine Hundebesitzerin meinte letztens, sie habe in den ersten Wochen gedacht, Teddy wäre so ein „Problemfall“, dass ich ihn wohl wieder abgeben müsste. Das ist mir tatsächlich nicht einmal in den schwierigsten Zeiten in den Sinn gekommen, denn abgesehen davon, dass für mich (zumindest bezogen auf Tiere – und eigentlich schon ab dem Zeitpunkt, an dem hinter Teddybärs Namen das „reserviert“ stand) die Maxime des „kleinen Prinzen“ gilt: „du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast“, war Teddybär vom ersten Tag an mein Herzenshund, den ich niemals wieder hergeben würde. Und nicht zuletzt waren wir Menschen es, die ihn in ein Flugzeug gesteckt und ihn in diese am Anfang für ihn so furchtbare Situation gebracht haben. Ich erinnere mich, dass ich Teddy in den ersten Wochen oft beobachtet habe und mich gefragt habe, ob er, wenn er die Wahl hätte, lieber wieder zurück in seinen „sicheren“ und vor allem vertrauten griechischen Zwinger ziehen würde. Jetzt bin ich mir sicher, dass er sich hier zu Hause fühlt – und das ist ein sehr gutes Gefühl.

Das Schönste an diesem gemeinsamen Jahr war in der Tat Teddy´s Veränderung, zu beobachten, wie er langsam anfangen konnte die schönen Seiten des Lebens zu genießen, Freiheit und Sicherheit. Und noch immer, fast täglich, kann man Fortschritte beobachten. Sie sind ganz klein, andere würden sie vielleicht nicht einmal bemerken, aber ich weiß, was sie für ihn bedeuten und deshalb freue ich mich immer riesig. So hat er sich z.B. irgendwann nicht mehr unterwürfig auf den Rücken gedreht, wenn ich ihn streicheln wollte. Plötzlich ging Teddy nicht mehr nur auf seinen eigenen vier Pfoten, sondern auch ohne Leine und nur auf gutes Zureden hin durch Haustüren. Nach einer Woche Urlaub fing er, zurück in „seinem“ Wald, plötzlich an, „selbstbewusst“ zu markieren und wenn uns Hunde begegnen, läuft er (meistens) nicht mehr nur kopflos weg, inzwischen ist es sogar schon vorgekommen, dass Teddy einen anderen Hund von sich aus ganz vorsichtig (und möglichst unbemerkt) beschnüffelt hat! Manchmal ist es, als hätte sich in ihm plötzlich ein kleines Türchen geöffnet und wir sind wieder einen Schritt weiter. Der jüngste Fortschritt ist, dass Teddy auf einigen vertrauten Wegen „vergisst“, dass er sich eigentlich gar nicht traut, auch mal vorzurennen. Aber das tolle, raschelnde Herbstlaub, das ihm vermutlich auch neu ist, ist wohl eben manchmal zu verlockend. Außerdem hat er angefangen, im Laub zu graben – das sind dann ganz kurze Momente völliger Selbstvergessenheit – aber auch dazu gehört eben eine Menge Mut.

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Natürlich gibt es auch Rückschläge, etwa, wenn Teddy von anderen Hunden „gejagt“ und angegangen wurde – das passiert leider immer wieder, weil die Hunde ihn sofort als den Schwächeren erkennen und es ihren Herrchen gleichzeitig oft an Verständnis fehlt. Aber wir geben nicht auf!
Teddy hat nach wie vor noch nie gebellt. Er lebt noch immer nach dem Motto, wer sich leise verhält, wird von anderen übersehen und damit auch nicht angegriffen. Dennoch scheint er vieles mitzuteilen zu haben, denn wenn er träumt, bellt und knurrt er aus tiefstem Herzen. Machmal weint er auch im Schlaf, dann wecke ich ihn auf. Vermutlich stecken tief in ihm auch noch einige schlimme Erinnerungen aus seinem „griechischen Leben“ – denn das hat auf jeden Fall seine Spuren hinterlassen – nicht nur charakterlich. Das Thema „Fressen“ ist ein rotes Tuch für Teddy. Auf Stress reagiert er zuerst mit Fressensverweigerung. Nur in vertrauter Umgebung und entspannten Situationen konnte ich ihn jemals – und dann auch nur mit ganz besonderen – Leckerchen „bestechen“. Dazu kommt, dass ihm die jahrelange schlechte Ernährung viele Unverträglichkeiten eingebracht hat. Was ich früher für einen Straßen- oder verwahrlosten Zwingerhund nicht für möglich gehalten hätte, erscheint mir allerdings jetzt ganz einleuchtend: Für Teddy muss Fressen lange Zeit mit Stress und existenziellen Streitigkeiten verbunden gewesen sein – etwas, was diesem absolut friedfertigen Charakter arg zugesetzt haben muss. Noch immer frisst er nur sehr selten und dann sehr ungern, wenn ich im selben Raum bin. In fremder Umgebung und wenn andere Menschen dabei sind, wird Fressen zu einem Problem. Teddy zieht es vor, zu hungern, bevor er sich in eine Situation bringt, in der er die Aufmerksamkeit oder den Neid anderer auf sich ziehen könnte. Und auch für diese „Hungerzeiten“ hat ihn die „griechische Schule“ einen Ausweg gelehrt: Teddy füllt sich in „Notsituationen“ einfach den Magen mit kleinen Kieselsteinen. Das hat ihm bereits zwei Tierarztbesuche mit Röntgenuntersuchung eingebracht – aber auch ein für „griechische Tricks“ inzwischen sehr aufmerksam gewordenes Frauchen.

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Ein anderes „Mitbringsel“ aus griechischen Zeiten habe ich im Sommer kennengelernt: Der sonst absolut friedfertige Teddy hat einen, man muss es schon so nennen: Hass auf Fliegen. Teddy und eine Fliege gemeinsam in einem Zimmer können Chaos und Scherben verursachen. Teddy findet keine Ruhe, bis es aufgehört hat zu summen – auf die ein oder andere Weise. In furchtbar angespannten Situationen, beispielsweise bei einer Begegnung mit einem anderen Hund, kann eine vorbeisummende Fliege Wunder wirken. Dann vergisst Teddy alles um sich herum. Und man kann sich natürlich auch gut vorstellen, wie Teddy zu diesem „Hobby“ gekommen ist. Wer weiß, wie viele Sommer lang er und seine Leidensgenossen in ihrem eigenen Dreck leben mussten, ohne Fluchtmöglichkeiten vor den Plagegeistern.
Im Sommer ist aber auch noch eine Charaktereigenschaft an Teddy zum Vorschein gekommen, die er bis jetzt selbst noch nicht kannte: seine Liebe zum Wasser. Natürlich hatte er in den ersten Monaten auch davor Angst, aber dann hat er zufällig bemerkt, dass Wasser, gerade an heißen Sommertagen, durchaus seine Vorteile hat: Jetzt liebt er es, durch kleine Bachläufe zu toben und dabei auch mal die Nase unter Wasser zu tauchen und auszublasen. Am Ende des Sommers war er so weit, dass er sich kurz auch mal in die tieferen Stellen gewagt hat – ich bin also schon gespannt, wie es in der nächsten „Badesaison“ weitergeht.

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Und auch sonst hat Teddy im nächsten Jahr einiges vor: Mit der Lektion „allein zu Gast bei Freunden“ haben wir bereits begonnen, sie muss aber dringend noch vertieft werden. Außerdem geht Teddy einmal in der Woche mit einer guten Freundin, die er seit seinem ersten Tag hier kennt und mit dem anderen „Stray-Teddy“ zur Übung allein spazieren. Bis ihm das auch Spaß macht, wird wohl noch einige Zeit vergehen. 

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Ich könnte noch eine Menge berichten von diesem liebenswerten, charmanten und putzigen Charakter und von seinen Gewohnheiten (jeden Morgen nach dem Aufstehen wird z.B. erst einmal der Bart geputzt – während es äußerst kompliziert ist, Teddy davon zu überzeugen, denselben auch mal mit einem Kamm oder einer Bürste in Berührung zu bringen) … 
Wenn ich Teddy abends in sein Bettchen bringe (ein Ritual, das er liebt), singe ich ihm oft vor „wie schön, dass du geboren bist, ich hätte dich sonst sehr vermisst ...“ und hoffe, dass, wenn er die Worte auch nicht versteht, er wenigstens fühlt, dass er die längste Zeit ein unerwünschtes Wesen und ein unentdeckter Hundeschatz war.


05.01.2014: Teddy ist ein absoluter Held.  09.02.2014 Noch mehr Neuigkeiten von Ted.....

Hallo Frau Hofmann,
ich muss noch einmal kurz berichten - denn seit einigen Wochen sind wir nun genau in der Situation, für die ich mich für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden habe: Teddy kann nun ohne Leine laufen, wird jede Woche etwas mutiger und rast inzwischen bei jedem Spaziergang und bei jeder sich bietenden Gelegenheit so schnell er kann und man sieht ihm einfach an, wie glücklich er ist, frei zu sein; man muss einfach gute Laune bekommen und sich mit ihm freuen! Am liebsten mag er große, weite Flächen oder Tannenwaldboden mit weichen Mooskissen. Dabei lässt er mich aber nie aus den Augen, seine Kreise zieht er immer um mich herum oder er rast haarscharf an mir vorbei und sobald ich rufe, gibt er noch mehr Gas und kommt sofort zu mir. (Er hört so gut, dass ich immer das Gefühl habe, ich hatte das unglaubliche Glück, einen bereits "fertigen" Hund bekommen zu haben, denn immerhin ist er erst drei Monate (!) hier; wir müssen nur aufpassen, dass kein anderer Hund auftaucht, denn dann nimmt Teddy die Beine in die Pfote und flüchtet). Kleinere Unfälle, bei denen er die Wiese hinunterpurzelt, weil seine Hinterbeine schneller waren, als die Vorderbeine, spornen ihn noch mehr an und man bekommt selten den Eindruck, dass er wirklich müde wird. Ich glaube, jetzt muss er einfach all die Jahre im Zwinger aus sich "herausrennen". Wir freuen uns schon sehr auf den Frühling und schöneres Wetter!
Außerdem hat er sich bestens an das Menschenleben angepasst und spielt abends, wenn es draußen regnet (wie es sich gehört) auch gerne mal ein Brettspiel - davon hier ein kleines Video, das Sie auch gerne für die Homepage verwenden können:

http://youtu.be/mTvkJD-OA0k

(Wenn man das sieht, mag man sich kaum vorstellen, wie er sich in diesem Zwinger gelangweilt haben muss ...)

Wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntagabend, Teddy und Ira

 

 


05.Januar2014

"Seit seiner großen Reise in eine völlig fremde Welt, in der alles neu und „bedrohlich“ war, hat er schon eine Menge Mut bewiesen und er gibt sich jeden Tag neu viel Mühe, alles richtig zu machen und gegen seine große Angst zu kämpfen.

In den ersten Wochen konnte Teddy nicht durch die Haustür, das Treppenhaus und die Wohnungstür gehen. In der Wohnung war alles fremd für ihn und oft ist er buchstäblich „die Wände hochgegangen“, weil er die „Mauern“ um sich herum nicht gewohnt war. Sobald die Wohnungstür aufging, wäre er am liebsten auf und davon. Gleichzeitig war die Wohnung zu groß für ihn, ständig mussten alle Ecken kontrolliert werden, an Schlaf oder auch nur eine kleine Rast war in den ersten Tagen nicht zu denken. Also zog Teddy mit seinem Bettchen zunächst unter den Esszimmertisch; aber auch dort bekam er Panik, beispielsweise wenn sich jemand die Nase putzte oder eine unerwartete Bewegung machte. Auch wenn wir, besonders draußen, immer wieder in Situationen kommen, in denen Teddy in Panik ausbricht – vor allem bei Begegnungen mit anderen Hunden: Wenn wir jetzt an die anstrengende erste Zeit denken, die noch gar nicht soooo lange hinter uns liegt, ist es unglaublich, was Teddy inzwischen alles geschafft und gelernt hat.

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Die Wohnung ist sein Zuhause geworden, bei unseren langen „Wartezeiten“ vor der Haustür hat er sämtliche Nachbarn kennengelernt und sich an die vielen fremden Geräusche im Haus gewöhnt. Und er hat eine weitere große Bewährungsprobe bestanden: Silvester. Silvester wird wohl nicht Teddys Lieblingsfest, aber wieder einmal haben wir gestaunt, wie gut er durchgehalten hat – und er hat sich nicht panisch verkrochen, sondern immer wieder versucht, seiner Neugier nachzugeben und in unserer Nähe zu bleiben. Das ist typisch für ihn.

Inzwischen kann er schon bis zu einer Stunde allein bleiben. Er ist dann zwar nicht begeistert und man merkt ihm an, dass er großen Stress hat, aber zwischendurch kann er sich trotzdem schon kurz auch auf sein Schweineohr und andere Leckereien konzentrieren. Teddy hat aber auch schon viel Praktisches gelernt und hat sichtlich Spaß bei den Übungen: Er kann „Platz“, „Sitz“, „Such“ und bei „Auf dein Kissen!“ rast er mit besonders viel Schwung auf seinen Platz.

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Anderes musste Teddy gar nicht erst lernen: Zu Besuch ist er charmant, höchstens etwas verhalten, er fährt gerne Auto, vor dem Staubsauger hat er keine Angst – und er kann „von Haus aus“ mit den traurigsten Hundeaugen der Welt betteln. Teddy mag seinen Leckerchenball und die Badeente, die er sich selbst als Spielzeug ausgesucht hat und lässt sich gerne stundenlang kraulen.

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Und allen Menschen, denen er zum ersten Mal begegnet, fällt auf, was wir schon am Flughafen bemerkt haben: Teddy ist noch viel süßer als man es auf den Fotos erkennen konnte – für mich der bildschönste und putzigste „wuschelige Hundejunge“ der Welt!
Vor einigen Tagen hatten wir eine lustige Begegnung: Auf einem Spaziergang ist uns ein anderer „Teddy“ begegnet, der als „Xenophon“ ebenfalls mit Stray aus Griechenland kam. Ich hoffe, dass Teddy bald ganz „ankommt“, Vertrauen fasst und seine Angst überwindet."

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09.11.2013: Von der verlorenen Hundeseele zum geliebten Familienhund - Ted kam heute am Düsseldorfer Flughafen an. Die Situation war ihm ein wenig suspekt und so bevorzugte er es, zunächst in der Box zu bleiben und seinen schönen Rücken zu zeigen. Zuhause angekommen ließ er sich jedoch bereits sehr gerne das Bäuchlein kraulen.


Rückblick auf griechische Zeiten:

13.07.2013 - Poppy und Joke schreiben: Ted ist ein Teddybär … ein wuscheliger Hundejunge, der glücklich über jedes Bröckchen Futter ist und voller Dankbarkeit über jeden noch so kurzen Moment der Zuneigung, über die ihn kurz liebkosende Menschenhand.

Anspechpartnerin Simone Haeger

Ted ist eine der 12 Hundeseelen.

Vor langer Zeit wurde er weggesperrt. Nun, wenn er während unserer Besuche seinen schäbigen Zwinger verlassen darf, freut er sich unbändig über die Möglichkeit, sich zu bewegen, das Gras unter seinen Pfoten zu spüren und zu laufen. Doch all dies ist ihm nicht so wichtig wie das Gefühl haben zu dürfen, dass da Menschen an seiner Seite sind, die sich um ihn sorgen, sich um ihn kümmern.

Menschen sind für ihn der Mittelpunkt seines Lebens. Er entfernt sich niemals weit von uns, und wir spüren, dass sich in seinen Gedanken alles um uns dreht, dass er jeden Moment genießt, in dem wir da sind. Wenn er sein Futter bekommt, dann macht er vor Begeisterung Luftsprünge, sein Gesicht strahlt und er sucht jede Möglichkeit, um uns zu zeigen, wie dankbar er ist.

Ted liebt das Leben, er liebt es zu rennen und zu toben, und er liebt es sich bei Menschen geborgen fühlen zu dürfen. Er ist voller Lebensfreude, obwohl er die Hölle hinter sich hat.

Er bekommt so wenig, und er gibt so viel an Liebe zurück. Einmal mehr bin ich überwältigt davon, wie viel Liebe und Dankbarkeit einem ein ehemals misshandelter Hund schenkt, wenn man ihn nur ein wenig Liebe und Fürsorge spüren lässt.

Ich träume davon, wie der kleine sanfte und zärtliche Teddy-Bär sich nach einem langen Spaziergang, müde gespielt und satt gefuttert an seinen Menschen schmiegt und sich kraulen lässt – ein glücklicher Hund, der sich geliebt fühlt und die Sicherheit und Geborgenheit genießt. Dies wünsche ich Ted …Aber diese Menschen müssen wissen, dass Teddy-Bärs Vergangenheit Spuren hinterlassen hat: Er kannte keine Liebe und keine Zuwendung, er hat vermutlich auf der Straße um sein Überleben kämpfen müssen. Er ist natürlich noch jetzt ein Hund, der sich unendlich nach Geborgenheit sehnt. Es ist daher wichtig für ihn, dass er in einem Hunderudel der wichtigste Hund sein darf. Teddy-Bär versteht sich zwar hervorragend mit anderen Hunde, aber er hat nicht das Selbstvertrauen, sich von anderen Hunden dominieren zu lassen.Vor einigen Tagen hatten wir die Möglichkeit, Ted zum Hundefriseur zu bringen. Die Dame, die Lily gefunden hatte, bot an, die Kosten zu übernehmen.So konnte Ted am letzten Dienstag für wenige Stunden seinem trostlosen Zwinger entkommen. Im Auto hat er sich sehr gesittet benommen und er war ein angenehmer und ruhiger Beifahrer.

Fotos von der Rückfahrt:

Als er im Salon auf dem Tisch saß um getrimmt zu werden, konnte man sehen, dass er ein wenig ängstlich war.

Aber er verstand schnell, dass wir es gut mit ihm meinten und dass die Hundefriseurin Hunde liebt. Tatsächlich war es so, dass die Friseurin innerhalb weniger Minuten ihr Herz an Ted verloren hatte …

 

Und Ted vertraute ihr voll und ganz. Er gab ihr Küsschen und hörte gar nicht mehr damit auf. Er war dankbar, glücklich und konnte kaum glauben, dass er für eine kurze Zeit der Mittelpunkt sein durfte. Es ist unglaublich bewegend und rührend zu sehen, wie liebenswert und dankbar Ted ist.Wir durften während des Friseurbesuchs eine Metamorphose erleben – die Fotos sprechen Bände.

 

 

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