Rüden

Guiliano - groß, sanftmütig und verschmust. Er wartet noch immer geduldig

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*Frühsommer 2010 – männl. – Athen/Jenny

01.05.2012: Jenny schreibt: Guiliano war in der alten Pension sehr unglücklich. Er war in einen anderen Zwinger gesetzt wurden, musste dort fast die gesamte Zeit verbringen und bekam kaum Auslauf oder Aufmerksamkeit. 

Ansprechpartnerin Adoption: Nicole Poppendieker

Ansprechpartnerin Patenschaften: Manuela Wendt

Mitte April habe ich Guiliano daher in eine andere, bessere Pension gebracht. Die Eigentümerin ist eine Freundin von mir, ich kenne sie seit meiner Kindheit.

 


Es ist keine große Pension, es ist eher ein kleiner familiärer Betrieb. Die Hunde werden getrennt voneinander untergebracht, aber sie dürfen auch in den Freilauf.

Guiliano hat sich sehr über den Ortswechsel gefreut. Er hat meine Freundin vom ersten Moment an gemocht. Sie erzählte mir, dass sich Guiliano bereits nach einem Tag heimisch fühlte und glücklich mit ihren eigenen Hunden über das Gelände tobte. Er spielte ausgelassen mit ihnen, kam aber immer sofort zu ihr, wenn sie ihn rief.

 

 

Sie ist beeindruckt von Guilianos sanftem Charakter und von seiner Anhänglichkeit – er ist ein verschmuster und treuer Riese.

 

 

Guiliano war auch sehr freundlich zu der kleinen Nichte meiner Freundin – sie ist mit Guiliano auf den Fotos zu sehen. Das Mädchen hat Guiliano sofort in ihr Herz geschlossen.

 

 

Ich bin so froh, dass Guiliano nun endlich besser untergebracht ist und dass es ihm gut – auch wenn er noch immer auf seine eigene Familie wartet. Er möchte so gern ganz und gar zu Menschen gehören, denen er seine Liebe, Loyalität und Treue zeigen darf.


Liebe Leser: Für Guiliano suchen wir Paten, die dazu beitragen möchten, dass die Pensionskosten gedeckt werden.

 

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17.02.2012: Guiliano - wie lange muss er noch ausharren? Er kennt nur ein Leben in Gefangenschaft

Guliano … zuerst war er angekettet, von Welpenalter an, sein Leben bestand aus dem kleinen Stück Sackgasse vor dem Haus seiner Familie. Tag und Nacht musste er hier ausharren, er kannte nichts als die wenigen Quadratmeter. Eineinhalb Jahre lang - Nun ist er weggesperrt hinter Gittern.

 

 

Joke schreibt: Als wir ihn besuchten, sprang er am Gitter auf und ab. Er suchte jeden Weg, um dieses Gitter zu überwinden um zu uns zu gelangen und bettelte darum, dass wir ihn endlich mitnehmen.

In seinen traurigen Augen war zu lesen: „Was habe ich nur  falsch gemacht?“

Seit Oktober 2011 ist Guiliano nun in der Tierpension untergebracht. Er ist in Sicherheit, muss nicht mehr hungern und ist nicht mehr schutzlos der Witterung ausgesetzt.

Doch was ist das für ein Leben für diesen Hund, der bisher nicht einmal in seinem Leben spüren durfte, wie es ist, eine Familie zu haben und ein Freund, ein treuer Begleiter sein zu dürfen. Wie gerne würde dieser wunderbare Rüde seine Kindheit nachholen … Guiliano und wir sind auf der Suche nach dem Menschen, der ein Strahlen in Guilianos Augen zaubern kann…


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15.10.2011: Guiliano – er war angekettet, seit er ein Welpe ist. Ohne Schutz vor Kälte, Regen und Hitze

Es sind wunderbare Bilder: Guiliano hat seine eigene Hundehütte, ein Dach über dem Kopf … er hat einen Baum, der Schatten spendet und er hat seinen kleinen Freiraum im Gehege.

 

Jenny schreibt: Guiliani ist zu einem sehr verspielten Hund geworden. Seine Einstellung zum Leben hat sich total geändert, seitdem er in der Pension ist. Ihr wisst, er war ein trauriger und melancholischer Hund.

Kein Wunder, bei den Lebensumständen, denen er ausgesetzt war: Sein ganzes Leben hatte er an der Kette verbracht, ein Gefangener, ohne die Freiheit sich zu bewegen, zu rennen und zu spielen … Dinge, die für Hunde so wichtig sind.

 

 

Aber jetzt könnt ihr in seinen Augen lesen, dass er sich wohl fühlt und entspannt ist.  Er genießt seine kleine „Freiheit“ im Gehege.

 

 

Er liebt es mit den anderen Hunden zu spielen und dabei Spaß zu haben. Vor allem mit den Hündinnen tobt er gerne.

 

 

Zu Menschen ist er sehr liebenswert: Eine menschliche Berührung und Aufmerksamkeit sind noch immer Kostbarkeiten für ihn. Er liebt es, wenn man mit ihm schmust und er bettelt danach.

 

 

Guiliano hat niemals in seinem Leben menschliche Zuneigung spüren dürfen und sein Nachholbedarf ist groß.

 

 

An der Leine geht er noch nicht sehr gut, denn er liebt es viel mehr, herumzurennen und überall zu schnuppern und zu stöbern. Das ist verständlich, denn er muss Vieles erst kennen lernen. Niemand hatte ihn in der Vergangenheit von der Kette genommen und war mit ihm spazieren gegangen. Seine Tests auf Erlichiose und Leishmaniose fielen zum Glück negativ aus.

Liebe Leser, für Guiliano suchen wir eine Familie, die ein wenig Geduld mit ihm hat. Er kennt nix auf der Welt: Der Vorplatz, an dem er angebunden war, begrenzte seinen kleinen Lebensraum. Ein Hundekumpel (oder noch besser eine Hundefreundin) wären bestimmt hilfreich, um Giuliano mit allem vertraut zu machen, was Hund so wissen möchte und muss.

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23.08.2011: Seit gestern Nachmittag muss Guiliano keine Kette mehr tragen! Er ist sicher in einer Tierpension untergebracht. Ein ausführlicher Bericht folgt.

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19.08.2011:

 

Er hat keine Hütte, um sich vor der Witterung zu schützen. Er schläft auf dem blanken Steinboden und er hat keine Möglichkeit wegzulaufen, wenn er misshandelt wird. Er ist ein gutmütiger Kerl, der hoffnungsvoll jedem, der sich nähert, Pfötchen gibt …

Jenny schreibt: Es war letzten Sommer, als ich diese arme Seele das erste Mal gesehen habe: Ich war mit meinen Hunden unterwegs, als ich einen Hund verzweifelt weinen hörte … ich gehe nie diese kleine, enge Straße entlang, weil sie eine Sackgasse ist. Aber ich wollte wissen, weshalb der Hund weinte. Und dann sah ich den kleinen Guiliano, ein Hundekind, an dieser dicken Kette, außerhalb des Hauses.

 

 

Kein Hundehaus, nichts, was ihn vor der Sonne, dem Wind oder der Kälte schützt … Sein Futter bestand aus altem, schimmeligen Brot und der Wassernapf war verdreckt …

 

 

Er hatte außerdem unzählige Zecken und Flöhe …

 

 

Und er konnte nichts anderes tun, um seine Verzweiflung und seine Einsamkeit auszudrücken, als zu weinen, weinen, weinen …

Das ist schlimmer als ein Leben auf der Straße als Streuner, denn dieser Hund ist völlig hilflos. Er kann sich nicht schützen, er kann bei Gefahr nicht weglaufen und er kann nicht nach Futter und Wasser suchen.

Ich fing selber an zu weinen … und rief, wem der Hund gehöre. Schließlich kam eine alte Dame aus dem Haus und erklärte, dass der Hund zu ihr gehöre …

Ich sagte ihr, dass es verboten sei, ein Tier zu quälen.

Wenn sie einen Hund halten wolle, dann solle sie ihn in ihren Garten nehmen, ihm angemessenes Futter geben, ihn gegen die Zecken behandeln, ihn zum Tierarzt bringen und impfen lassen usw.

Sie entgegnete: Oooh sie sei zu arm dafür. Und ihre Tochter erlaube ihr nicht, den Hund in den Garten zu nehmen.

Ich wurde ärgerlich und sagte ihr, dass ich den örtlichen Tierschutzverein informieren würde, wenn sie sich nicht um den Hund kümmert. Und der Verein würde den Hund mitnehmen.

Ich vermutete aber, dass sie meine Drohung überhaupt nicht interessiert … Also versorgte ich den Hund mit Mitteln gegen Flöhe, Zecken und Würmer. Ich wartete ab, ob sich was ändern würde.

Monat um Monat verstrich, ich sprach mehrmals mit der alten Dame, aber für den armen Hund hat sich nichts an seiner Situation geändert.

 

 

Hilflos und gefangen ist er, weil ihn ein krankes menschliches Gehirn als  billige Abschreckung gegen Einbrecher benutzt …

Wie grausam kann ein Mensch sein, wie gefühllos, um einfach mitanzusehen, wie ein unschuldiges Geschöpf derartig gequält wird?

 

 

Tag und Nacht angekettet, allein in der Hitze und in der Kälte, kein einziger Spaziergang außerhalb der Reichweite seiner Kette …

 


Trotz alledem ist Guiliano nicht im mindesten aggressiv oder nervös. Er ist sehr süß, er bettelt danach, gestreichelt und geschmust zu werden.

 

 

Er liebt es jedem, der in seine Nähe kommt Pfötchen zu geben (natürlich sind das nicht viele Menschen …).

 

 

In seinen Augen kannst du lesen, dass er darum fleht, aus dieser Hölle befreit zu werden.


 

Ich habe vor, mit der örtlichen Tierschutzorganisation dorthin zu gehen und ihn mitzunehmen. Und ich habe vor, diesen Menschen verständlich zu machen, dass sie keinen weiteren Hund so halten dürfen.

Auf keinen Fall darf Guiliano, wenn ich ihn mitnehme, durch ein anderes armes Geschöpf ersetzt werden.

Aber, was soll ich dann machen? Ich muss Guiliano in einer Pension unterbringen, denn es gibt kein Tierheim hier, das ihm einen Platz anbieten könnte.  Aber ich befürchte, dass ich nicht die Kosten für einen weiteren Pensionshund tragen kann.

Bis eine Lösung gefunden wurde, muss ich weiterhin zusehen, wie Guiliano leidet und um Hilfe fleht. Und ich muss ihn nach meinen Besuchen zurücklassen: Ich muss ihm den Rücken zuwenden und weggehen, und dabei versuchen nicht in seine fragenden Augen zu schauen.

Bitte, könnt ihr mir helfen, diesen unglücklichen Hundejungen zu retten?

Liebe Leser, wir hoffen, dass es Jenny und den Vertretern des Tierschutzvereins gelingt, Guilianos Halter davon zu überzeugen, dass diese Art der Hundehaltung eine Qual für Guiliano ist. Auf keinen Fall möchte Jenny, dass Guilanos Freiheit den Preis hat, dass wenige Tage später ein neues Opfer ein elendiges Dasein an dieser Kette fristen muss.

Dies ist die erste Hürde, die es zu überwinden gilt. Hierbei können wir Jenny leider nicht helfen.

Aber wir können ihr helfen, indem wir einen Beitrag zu Guilianos Unterkunft in einer Pension sowie zu seiner medizinischen Versorgung leisten. Er muss gechipt geimpft, kastriert, entwurmt und entfloht werden. Bluttests müssen durchgeführt werden usw. Jenny kann dies als Privatperson nicht alleine schaffen. Erst letzte Woche hat sie Larisha und Tempi aufgefunden und in einer Pension untergebracht.

Wir freuen uns über jede Spende und über jede Patenschaft, die Guiliano einem würdigen Leben ein wenig näher bringt.