In Deutschland auf Pflegestelle
Emil – lustiger Kobold mit viel Unsinn im Kopf hat seine Familie gefunden

26.02.2012 Emil durfte bei seiner neuen Familie enziehen. Wir wünschen dem hübschen Kerl alles alles Gute und warten schon gespannt auf Bilder :)
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Das war "gestern":
21.01.2012:
Ansprechpartnerin Anna Vandersanden
Er ist ein sehr lebendiger, sportlicher Hund, der in aktive und hundeerfahrene Hände sollte und der sich über einen fitten Spielgefährten sehr freuen würde.


Emil testet gerne mal die Grenzen aus (er ist halt ein munterer Welpe) und er ist dickköpfig. Da er aber sehr gelehrig und intelligent ist, wird er sich bei einer konsequenten, geduldigen und liebevollen Erziehung zu einem fantastischen Hund entwickeln.

Falls bereits Katzen im Haushalt sind, sollten diese hundeerfahren und selbstbewusst sein. Emil rennt den Katzen nämlich gerne ungestüm und manchmal auch bellend hinterher und möchte unbedingt mit ihnen auf seine etwas rüpelige Art spielen.
Als Beifahrer im Auto benimmt er sich prima (sowohl angeschnallt als auch in der Box) und er kann auch ein wenig allein im Auto bleiben.

Wen und was er nicht kennt, kläfft oder knurrt er zunächst einmal gerne an, und zwar auf eine süße, beeindruckende, Welpenart. Darf er das Unbekannte aber beschnuppern und kennen lernen, ist die Emil-Welt wieder in Ordnung und Emil ist fröhlich.


Menschen und Hunden gegenüber ist er sehr neugierig und freundlich. Mit kleineren, schwächeren Hunden geht er sensibler um als mit Hunden seines Kalibers. Die Leinenführigkeit wird täglich besser und an der Schleppleine fühlt er sich wohl. Am liebsten läuft er aber frei und rennt dann wie der Wind durch den Garten oder den Hundefreilauf.

Umweltgeräusche machen ihm immer weniger aus. Selbst Silvester hat er wunderbar überstanden. Geräusche im Haushalt lassen ihn völlig kalt außer der Staubsauger, den er gerne ankläfft und zum Spielen auffordert.
Auf der Straße ist er noch ein wenig ängstlich, vor allem in der Dämmerung oder Nacht. Aber auch da wird er jeden Tag sicherer. Emil ist sehr verspielt und geht völlig auf im "Kuscheltierschütteln".


Manchmal bringt er sogar schon den Ball zurück.
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Er ist seit einigen Tagen stubenrein.
Die Welpenstunden sind sein größtes Vergnügen. Er liebt es sehr mit den anderen Hunden frei zu toben. An der Konzentration arbeitet er noch...In den Einzelstunden hat er bereits einiges kennen gelernt: Fahrstuhlfahren, U-Bahnhof mit lauten ein- und abfahrenden Zügen, auf dem Arm die Rolltreppe runterzufahren, Menschenmengen, Pferde, Schafe, Enten, Schwäne, Schulklassen und Kindergartengeschrei, Schiffsgeräusche, verschiedene Untergründe, Rollstuhlfahrer etc. Das hat er alles sehr gut gemeistert.
Emil ist ein kleiner lustiger Kobold mit viel Unsinn im Kopf und immensem Charme! Mit ihm (und über ihn) hat man immer Gelegenheit zu lachen.

Wenn er ausgewachsen ist, wird er vermutlich ca. 55 cm groß und ca. 22-25 kg schwer sein.
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25.12.2011: Emil strahlt Lebensfreude pur im Wintermantel aus:
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16.12.2011: Heute Abend kam der kleine Emil in Hamburg an. Er darf nun ein unbeschwertes und behütetes Hundeleben führen.
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Rückblick, November 2011:
Emil und die … Milben

*ca. September 2011 – Athen/Ria
Ein Detektiv muss Emil allerdings nicht sein, um die Milben zu entdecken … der kleine Fratz ist übersät mit diesen Plagegeistern, die seinen Körper quälen und peinigen. Doch diese Milben sind in den Griff zu bekommen und werden bald vergessen sein.
Sie sind harmlos im Vergleich zu dem, was Emil vor wenigen Tagen erleben musste:
Wenige Wochen ist er erst alt und er sieht aus wie ein plüschiger kleiner Steiff-Teddy. Ein kleines Hundekind, das normalerweise Sätze hört wie: „Ist der süß“, „Nein, wie niedlich“ …
Nicht so in Griechenland, denn hier wird mit kleinen süßen Welpen Fußball gespielt. Die grausame Szene spielte sich auf einem Schulhof ab. Die Kinder standen daneben, als ihre Eltern Emil als Fußball missbrauchten und sich das kleine hilflose Hundekind gegenseitig mit Fußtritten „zuspielten“. Es ist sicher, dass Emil diese Quälerei nicht überlebt hätte. Man hätte ihn nach diesem grausamen Vergnügen einfach liegen gelassen und das Hundekind wäre qualvoll an äußeren und inneren Verletzungen gestorben.
Doch Emil hatte einen Schutzengel: Ria, eine Lehrerin, kam zufällig vorbei, nahm den Hundejungen auf den Arm und brachte ihn in ihrem Auto in Sicherheit … doch wohin mit Emil??
In ihrer Wohnung darf Ria keine weiteren Hunde halten, und so sollte Emil im Auto bleiben, bis sich eine Lösung gefunden hatte. Aber ein kleiner Hundewelpe ganz allein im Auto? In der Nacht und in der Kälte? Ria brachte das nicht über’s Herz. Und so wurde Emil heimlich in der ersten Nacht in Rias Schlafzimmer versteckt.
Erschöpft war der kleine Kerl und er genoss sichtlich die Wärme und die weiche Decke.
Und es dauerte nicht lange, da hatte er Rias Bett erobert ... ungeachtet seiner Milben.
Eine Lösung hat sich noch nicht gefunden. Zur Zeit verbringt Emil die meiste Zeit im Auto.
Es ist geplant, dass er in das Gehege bei Elefsina gebracht wird, sobald dort Platz ist. Doch dieses Gehege ist kein Ort für einen kleinen, 3 kg zarten Welpen.



