Hündinnen
Linda – in ihren Augen stand unendliche Seelenqual
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*ca. Ende 2007 - ca. 30 kg - Athen/Jenny
Welche Grausamkeiten wurden ihren Babies angetan? Linda musste vermutlich hilflos mitansehen, wie ihre neugeborenen Kinder getötet wurden. Linda ist eine von Mrs Elenis Hunden.
Linda wurde an unserem wundervollen Strand gefunden, sie lag auf dem goldgelben weichen Sand, ganz alleine – eine Idylle? Im Gegenteil: Lindas Körper war anzusehen, dass sie kurz zuvor Junge zur Welt gebracht hatte. Aber es war kein einziges Hundebaby zu finden, so sehr die Tierschützerin Mrs Eleni den Strand auch absuchte. Linda selbst war erschöpft und in einem Schockzustand und ein Blick in ihre Augen zeigte, dass sich hier etwas Schreckliches abgespielt haben musste – eine unendliche Traurigkeit war darin zu lesen.
Was war ihren Babies passiert? Welche Grausamkeiten musste diese junge Hundemutter mit ansehen?
Wir wissen alle, wie sehr Hundemütter ihre Kinder beschützen, und wie sehr sie um sie kämpfen; wir vermögen nur zu vermuten, welche Qualen diese arme Mutter erleiden musste … Ihre Augen erzählten es: Sie hatte den Kampf verloren, sie hatte ihre Kinder verloren … Verzweiflung ist ein Gefühl, das tief in der Seele wütet und dieses Gefühl war das, was in Lindas traurigen Augen zu lesen war.

Mrs Eleni nahm Linda mit und gab ihr Medikamente, um die Milchproduktion zu stoppen.
In den ersten Tagen weigerte sich Linda, zu fressen, sie war völlig verzweifelt … Es dauerte, doch irgendwann kehrte Linda ganz allmählich ins Leben zurück. Sie begann wieder zu fressen und sie begann, das grausame Geschehen irgendwie zu vergessen. Aber sie hat es niemals ganz vergessen oder überwunden: Bis heute sieht Linda stets ein wenig traurig aus. Es ist eine Melancholie, die sie umgibt und die von der erlittenen Seelenqual spricht.

Linda ist eine sehr ruhige Hundedame, freundlich, gelassen und gemächlich. Sie ist nicht schüchtern oder ängstlich. Als wir sie besuchten, kam sie sofort auf uns zu und fühlte sich in unserer Gegenwart sichtlich wohl.

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Trotzdem scheint es, als ob Linda nicht daran glaubt, dass das Leben noch einmal besser für sie wird … sie glaubt nicht an eine Zukunft für sich, denn sie hat zu viel Elend und Schmerzen in ihrem kurzen Leben erleiden müssen – sie scheint die Hoffnung aufgegeben zu haben.
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Und Tag für Tag hockt sie in dem Zwinger, ohne Zuspruch, ohne Trost, ohne eine Hand, die sie streichelt und tröstet. Linda braucht mitfühlende Menschen, die ihre Seele streicheln … Menschen die ihr zeigen, dass es einen Weg aus der Hoffnungslosigkeit gibt und dass dieses Leben lebenswert ist. Menschen, die sie spüren lassen, dass es Liebe und Geborgenheit gibt.




