Hündinnen

Alba – ihr Schutzengel lässt die Flügel hängen ….

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*ca. 3 Jahre – 43 cm – ca. 13 kg – kastr. – Athen/Jenny *reserviert*

15.03.2012: Jenny hat Alba in der Tierpension besucht. Sie schreibt: Alba kam direkt aus dem Zwinger, sie ging mit mir an der Leine und ihr ganzes Verhalten zeigte, was für eine gelassene und unkomplizierte kleine Hundedame sie ist.

Ansprechpartnerin Adoption Nicole Poppendieker

Ansprechpartnerin Patenschaften Manuela Wendt

 

Sie küsste unsere Hände und genoss es gestreichelt zu werden. Auf den Fotos könnt ihr sehen: Sie schloss genießerisch ihre Augen und sie zeigte, wie intensiv sie die wenigen Minuten erlebte, die sie außerhalb des Zwingers und in unserer Nähe erlebte. Sie ist ein sanftes und liebenswertes Hundemädchen.

 

 

Sie verträgt sich mit den anderen Hunden, egal ob Rüden oder Hündinnen.  Ein wenig sieht sie aus wie ein Border Collie im Miniformat, mit ihren ca. 43 cm und ihren zarten 13 kg.

 

Albas Bluttests fielen übrigens gut aus. Sie ist sowohl erlichiose- als auch leishmaniosenegativ.

 

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28.01.2012: Alba ist Mrs Elenis "Nr. 9". Zwei Jahre ist es her, da war Alba einmal glücklich. Jedenfalls vermuten wir, dass sie es zumindest für eine kurze Zeit sein durfte.

Alba hatte damals eine Familie. Doch dieser Familie wurde Alba irgendwann lästig. In Griechenland löst man solche „Probleme“ ganz einfach: Man setzt den Hund ins Auto, fährt eine so weite Strecke, dass der Hund wahrscheinlich nicht mehr von selbst zurück nach Hause findet, hält am Seitenstreifen einer Schnellstraße an, öffnet die Beifahrertür, stößt den Hund aus dem Auto, schließt die Tür und: gibt Gas!

 

 

So oder ähnlich muss es der kleinen Alba widerfahren sein, denn nicht anders ist es zu erklären, dass das Hundemädchen an einer Schnellstraße gefunden wurde.

Sie muss schon lange dort unterwegs gewesen sein, vielleicht in der verzweifelten Hoffnung, dass ihre Familie zurückkehrt, um sie – Alba- wieder abzuholen. Doch die Hoffnung war vergeblich … und so irrte Alba an der Schnellstraße entlang, spielte unwissentlich mit ihrem Leben, denn sie überquerte in ihrer Verzweiflung die vielbefahrene Straße … lief hin und her … hungrig, durstig, und auf der Suche nach ein wenig Sicherheit. Alba muss einen Schutzengel gehabt haben, denn es grenzt an ein Wunder, dass das naive Hundemädchen während seines Slaloms über die Schnellstraße nicht überfahren wurde.

Eines Tages musste ein Auto eine Notbremsung machen und blieb dicht vor dem verschreckten Hundemädchen stehen.

Mrs Eleni bekam diese Situation mit, denn sie war zufällig mit ihrem Auto ebenfalls unterwegs. Alba stand da, starr vor Schreck … Mrs Eleni hatte zwei Möglichkeiten: Entweder sie konnte einfach weiterfahren, in dem Bewusstsein, das hilflose Hundemädchen damit dem sicheren Unfalltod ausgesetzt zu haben (denn auch ein Schutzengel ist irgendwann erschöpft) – oder sie konnte aussteigen, Alba mitnehmen und in Sicherheit bringen. Mrs Eleni überlegte nicht lange, sie nahm Alba mit.

Dies ist zwei Jahre her und seitdem lebt Alba im Tierpensionszwinger. Mrs Eleni versorgt sie so gut es geht, doch sie hat 33 weitere Hunde, die sie finanzieren muss …

Die Zwinger sind trist, schäbig und kalt, das Futter preiswert … und es gibt keine Möglichkeit für die kleine Alba, Gras unter ihren Pfoten zu spüren oder einmal unbeschwert über die Wiesen zu toben.

Als Jenny und Pavlos sie besuchten und aus dem Zwinger holten, um Fotos aufzunehmen, war Alba die Überraschung anzusehen: Sie schaute sich mit großen Augen um, es war, als entdecke sie die Welt neu.

 

 

Alba ist ein klein wenig schüchtern und vorsichtig, dabei sehr freundlich. Die Fotos zeigen, wie sehr sie die Aufmerksamkeiten und Umarmungen genoss und wie wunderbar sie es fand, als Jenny ganz leise und zärtlich mit ihr sprach.

 

 

Es ist rührend und traurig … sie vermisst die Nähe zu den Menschen so sehr und sie sehnt sich verzweifelt nach den Kleinigkeiten, die ein Hundeleben so wunderbar machen: ein Spaziergang, Spielen, eine warmes und weiches Bett, eine zärtliche Umarmung, die liebevolle Fürsorge von Menschen denen sie ihre ganze Liebe schenken darf … ihr Leben lang.

 

 

 

 

Jenny schreibt: Ich hoffe so sehr, dass dies eines Tages geschehen wird, dass Alba all diese Dinge haben darf und dass sie in der Lage sein wird, die letzten traurigen Jahre, ihr Leben auf der Straße und in dem grauenhaften Zwinger zu vergessen zu dürfen.

Alba soll die Hoffnung nicht verlieren müssen … gemeinsam mit ihrem Schutzengel wartet sie im Zwinger auf den Tag, an dem sie glücklich sein darf.