Hündinnen
Lilly - ihre Peiniger sind noch brutaler vorgegangen, als wir vermutet haben ...

29.03.2012 Lilly hat uns einen ganz tollen Brief geschrieben und auch ganz viele schöne Bilder geschickt. Wir sind froh, dass Lilly nun nie wieder leiden muss.
29.03.2012
Hallo Strayfreunde und alle anderen lieben Menschen, mein Name ist Lilly. Ich bin ein Hund aus Griechenland und habe eine sehr schlimme Vergangenheit gehabt, wie ihr in meiner Geschichte auf der Suche nach einem neuen Zuhause ja bestimmt schon gelesen habt.
Mein Leben bis dorthin war nicht immer leicht. Ich musste mich auf der Strasse durchkämpfen und immer nach einer geeigneten Unterkunft suchen. Das war nicht immer sehr einfach und oft sehr mühsam und unangenehm. Ich wurde sehr oft verscheucht und auch geschlagen, man hat mir oft sehr wehgetan und ich war mega traurig . Dann geschah es eines Tages, da wurde ich sehr schwer verletzt und brauchte dringend Hilfe. Ich wurde Gott sei dank gefunden und man half mir. Ich wurde operiert und meine Geschichte, die ich bis dahin erlebte, wurde von diesen lieben Menschen mit Bildern ins Internet gesetzt
Eines Tages ist es dann geschehen: mein Traum wurde war: eine Frau namens Gabi, die schon einen Hund mit dem Namen Winni hat, schaute bei Stray nach Hunden für ihren Freund Norbert, der sich einen Hund wünschte und kam auf mein Profil. Als sie meine Geschichte gelesen hat, war sie sehr traurig und sagte zu Norbert: les dir das mal durch. Er tat es und war auch sehr traurig. Da war für die Beiden sofort klar: wir möchten gerne der Lilly ein neues Zuhause geben und sie setzten sich mit Simone von Stray in Verbindung und alles nahm seinen Lauf. Einige Telefonate und der Stein kam ins Rollen, so wie man hier so sagt. Man war sich schnell einig und es kamen zur Gabi Norbert und Winni zwei Tierschutzfreunde namens Simone und Leo, die sich erst mal ein Bild von meinem eventuell neuen Zuhause machten. Die Begeisterung war sehr groß und alles war bestens. Für mich war es dann an der Zeit Abschied von meiner guten Pflegestelle und Griechenland zu nehmen. Ab auf zu einem neuen Abenteuer: Gabi flog nach Griechenland, um mich und noch zwei andere Hunde abzuholen. Ich wurde in eine schöne große Hundebox hinein gelegt und war sehr nervös, wie meine anderen beiden Begleiter auch. Und dann ging es ab ins Flugzeug, das war schon sehr aufregend sag' ich euch: die Maschinen, die Leute und natürlich der Flug. Als wir in Deutschland ankamen, warteten schon Petra und Norbert und noch eine Familie auf uns. Wir wurden sehr freundlich empfangen und mit leckerer Wurst und frischem Wasser verwöhnt.
Dann ging es ab auf dem Weg in mein neues Zuhause, erst einmal durch die Menge von Leuten zum Auto und im Kofferraum, der sehr gemütlich war und dann über die Autobahn nach Herne
Dort angekommen, lernte ich erst einmal Winni kennen und ein kleines Stückchen meiner neuen Umgebung. Ich war sehr aufgeregt. Nach dem kurzen Gassi gehen gingen wir dann ins Haus, meine neue Heimat und Unterkunft. Ich wurde gleich von zwei lieben Katzen begrüßt namens Nala und Putzi. Ich begrüßte beide, schnüffelte etwas und legte mich in meine neue Schlafstelle. Ich war echt müde sag' ich euch. Etwas später wurde ich lieb geweckt und ich dachte, was ist denn nun. Wir gingen alle ins Schlafzimmer. Da war ja noch ein Schlafplatz. Winni und ich durften zusammen schlafen toll nicht alleine war ich froh an anderen morgen bekamen wir erstmal lecker essen und dann nach draußen die neue Umgebung erkunden, echt toll hier, so viele neue Eindrücke, einen eigenen Garten, eine tolle Umgebung, viel Grün und Bäume. Es gibt richtig viel zu schnüffeln, ein Paradies sag' ich euch. Mir geht es hier echt super, viel Liebe und viel Bewegung bestimmen nun meinen Tag, echt der Hammer, sag' ich euch. Leider fiel mir das Laufen etwas schwer wegen meiner Verletzung, aber Dank Stray, fuhren Gabi Norbert und Winni nach Bockenem zum Docktor Schweda, der setzte mir Goldimplantate ein und machte meine Zähne neu. Nun geht es mir richtig gut. Ich danke allen von ganzem Herzen, die dazu beigetragen haben und werden
Ich hoffe und wünsche mir, dass alle Hunde auf der Welt auch so viel Glück bekommen und glaube an die Menschheit, denn ich habe immer noch Vertrauen zu den Menschen und bin sehr lieb, fragt Gabi und Norbert wenn ihr wollt
Das ist mein Lebenslauf und meine kleine Geschichte für alle lieben Menschen. Gruß Lilly



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25.02.2012: Lilly muss nie mehr verzweifelt nach einem Unterschlupf suchen und sie muss nie mehr Angst haben, misshandelt zu werden: Heute holte sie ihr Frauchen persönlich in Athen ab. Lilly lebt ab nun glücklich in Herne - gemeinsam mit "ihren" Menschen, ihrer neuen Hundefreundin Wini (von Kreta) und den beiden Katzen Nala und Putzi. 26.02.2012 Fotos von der Ankunft.


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Rückblick:
30.12.2011: Das ist Lillys traurige Vergangenheit:
*ca. 2007 - 25 Kilo - ca. 50 cm / Athen (Salamina)/Jenny *reserviert*
29.01.2012: Lillys Vergangenheit ist noch grausamer, als wir zunächst annahmen: Vermutlich wurde der Hündin ein Strick um ihr Hinterbein gebunden und sie wurde hinter einem fahrenden Auto hinterher geschliffen …
Ansprechpartnerin Simone Haeger
Die Wunden am Hinterbein deuten lt. Aussage des Tierarztes darauf hin. Durch die Wucht, die dabei auf das Bein ausgeübt wurde, wurde das Bein aus dem Hüftgelenk ausgekugelt. Anschließend wurde die verletzte Hündin hilflos auf der Straße gelassen, es dauerte Stunden, bis sie gefunden wurde.
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09.01.2012: Lilly kann ihr verletztes Bein belasten, aber nach ausdauernder Belastung hinkt sie ein wenig.
Der Tierarzt sagt, dass dies sich auf jeden Fall bessern wird, wenn Lilly regelmäßige Bewegung hat. Im Zwinger der Tierpension ist dies nicht umzusetzen. Auf jeden Fall sollte Lillys Bein noch einmal tierärztlich untersucht werden, wenn sie in Deutschland ist.
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30.12.2011: Lilly - sie wurde brutal geschlagen, ein Bein wurde ihr gebrochen
Ein unbewohnes abbruchreifes Gebäude war Lillys Zuflucht, hier suchte sie Schutz. Doch auch hier wurde sie nicht geduldet und verjagt. Lilly kehrte in ihrer Verzweiflung immer wieder zurück, denn ein anderes Zuhause hatte sie nicht. Eines Morgens wurde sie aufgefunden, man hatte auf die Hündin eingeschlagen und ihr das Hinterbein gebrochen ...
Lillys "Geschichte": Jenny schreibt: Diesen Morgen rief mich ein Freund an, der mir die unglaubliche Geschichte von Lilly erzählte und mich um Hilfe bat.
Von dem Moment an, in dem ich die Fotos sah, die er mir von Lilly schickte, bekomme ich diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf … die menschliche Grausamkeit scheint manchmal keine Grenzen zu kennen.
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Lilly war ein armes Streunermädchen, ca. 4 Jahre alt und sie lebte auf der Insel Salamina. Es ist dieselbe Insel, von der Katia und Freddy kommen.
Lilly fand Zuflucht in einer Bauruine. Sie versteckte sich dort, versuchte sich vor den kalten Winternächten, den heißen Sommertagen, dem ohrenbetäubenden Lärm der Autos und vor der Grausamkeit der Passanten zu schützen …
Aber eines Tages, es war im letzten Februar, kamen die Eigentümer des Gebäudes vorbei und ihre Entscheidung war klar: Sie wollten keinen Hund auf ihrem Grundstück, sie würden alles Erdenkliche unternehmen, um Lilly vom Grundstück zu entfernen.
Sie brüllten Lilly an, sie verjagten sie, sie schlugen sie sogar. Aber vergeblich … die arme Lilly kehrte immer wieder zurück zu dem Platz, denn sie konnte nirgendwo anders hin, diese Bauruine war ihre Zuflucht, ihr Zuhause … Es war der einzige Platz, an dem sie ein wenig Frieden finden und ausruhen konnte und an dem sie die vage Illusion hatte, sicher zu sein …
Doch diese grausamen Menschen gaben nicht auf:
Sie riefen meine Freundin Nancy an, die ganz in der Nähe lebt. Sie drohten ihr, dass sie der Hündin etwas antäten, wenn Nancy sie nicht von dem Platz entfernen würde. Der Mann sagte, wenn Lilly nicht auf der Stelle verschwinden würde, dann würden sie alle Möglichkeiten ausschöpfen, um diesen Hund endgültig loszuwerden.
Nancy hatte Angst um Lilly und versuchte eine Lösung zu finden, doch dann geschah bereits das Unvorstellbare: Am nächsten Morgen fand Nancy Lilly … Sie war fast zu Tode geprügelt worden und lag in einer riesigen Blutlache … Jemand hatte brutal auf sie eingeschlagen und ihr die Knochen eines Hinterbeins gebrochen!
Lilly lag hilflos auf dem Bürgersteig, und wartete auf Hilfe. Niemand kann sich vorstellen, welchen Alptraum sie in dieser Nacht erleben musste.
Nancy brachte Lilly sofort in die Tierklinik. Es folgten ein langer Klinikaufenthalt und zwei Operationen.
Als Lilly sich vollständig erholt hatte, wurde sie in eine Tierpension gebracht.
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Dort ist sie immer noch.
Obwohl Lilly so grausam misshandelt wurde, ist sie weiterhin eine anhängliche, sanfte und zärtliche Hundedame. Die Schmerzen nach ihrer Verletzung und nach den Operationen hat sie ertragen ohne zu jammern und niemals war sie unfreundlich zu Menschen.
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Nun sucht Lilly zunehmend verzweifelt nach einer Familie, die ihr dabei hilft, ihre schmerzvolle Vergangenheit zu vergessen und die ihr die Liebe und die Sicherheit schenkt, die sie so dringend braucht.
Könnt ihr Lilly helfen, eine liebe Familie zu finden?
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