Glücksgeschichten
Charlotte , ihre Schwester Emily und ein gemeinsamer Schutzengel

06.05.2012: Gemeinsam mit ihrer Schwester Emily, ihrem Schutzengel und mit ihrem Frauchen kam Charlotte heute am Flughafen Hannover an. Sie hat nun eine eigene Familie!
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Rückblick:
*10/2011 – ca. 50-52 cm (später mal) - Athen *reserviert*
29.02.2012: Leider sucht Charlotte wieder eine Familie ...
Ansprechpartnerin Ina Lautenschlager
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17.02.2012: Charlotte wurde in Griechenland adoptiert.
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27.12.2011: Hallo, bis gestern hatten Emily und ich einen gemeinsamen Text, denn es musste erst herausgefunden werden, wer von uns denn nun wer ist.
Meine Schwester Emily und ich sehen uns sehr ähnlich und wir haben auch sonst viele Gemeinsamkeiten. Am besten kann man uns an unserem Gesicht und unseren Vorderbeinen unterscheiden: Ich habe einen kleinen weißen Fleck auf der Nase, Emily eine langen, weißen dünnen Strich.

Dafür habe ich ganz viele lustige schwarze Punkte auf meinen Beinen.
Ich bin übrigens die ruhigere unter uns.

Ansonsten sind wir uns sehr ähnlich: Wir haben andere Tiere sehr lieb und teilen uns sogar gemeinsam mit Benjamin und zwei Katzen die Schlafdecke. Es ist herrlich, sich aneinander kuscheln zu können. Wir sind sehr sozial und freundlich, daher klappt es sogar, wenn wir fünf gemeinsam essen. Niemand von uns käme auf die Idee, dem anderen etwas vom Futternapf zu stiebitzen oder neidisch auf den anderen Napf zu schielen.

Genau wie Emily bin ich überhaupt nicht ängstlich: Alleine bleiben, Auto fahren, fremde Menschen … alles kein Problem für mich. Und hier lest ihr, was Emily und ich bereits erlebt haben:
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25.12.2011:

Hallo liebe Leser,
Wir sind Emily und Charlotte und so allmählich wird uns klar, welch riesengroßes Glück wir zwei Schwestern hatten.
Stellt euch vor, wir beiden wurden keine zwei Wochen vor Weihnachten in Sicherheit gebracht, als wir todesmutig am Rand einer Autobahn entlangliefen. Wir hatten uns keine Gedanken gemacht, dass das gefährlich sein könnte. Woher sollten wir das auch wissen? Wir waren ganz allein, ohne Mama oder Menschen, die uns mit den Gefahren des Lebens vertraut machen konnten.
Emily:
Aber anscheinend hatten wir einen unsichtbaren vorweihnachtlichen Schutzengel an unserer Seite:
Er schickte uns Rania, einen ganz lieben Menschen. Rania sah uns und zögerte keine Sekunde: Kleine Hundekinder und eine Autobahn, das kann nicht gut gehen, wusste sie. Also nahm sie uns mit!
Wir haben also schon einiges erlebt. Z.B. die kalten Nächte draußen, in denen wir gefroren haben und auch unser Fell uns nicht wärmen konnte, weil es vom Regen noch ganz durchnässt war. Wir beide haben uns dann immer ganz eng aneinander gekuschelt, denn das hat dann doch ein klein wenig gewärmt. Und ein winzig kleines bisschen hat es auch die Angst vertrieben. Oder der Schmerz, der sich tief in unsere Bäuchlein bohrte, weil wir tagelang nichts zu Essen gefunden haben …
Wir könnten noch weiter erzählen von den ersten Wochen unseres Lebens, aber wir haben beschlossen, dass wir nach vorne schauen möchten: Wir haben unseren Aufenthalt an der Autobahn und die traurige Zeit davor irgendwie geschafft. Wir haben das Ganze gut überstanden und keinen bleibenden Schaden zurück behalten.
Den Fotos sieht man bestimmt an, dass wir putzemunter und fidel sind. Natürlich sind wir sehr froh, bei Rania erst einmal in Sicherheit zu sein. Mit den anderen Hunden hier verstehen wir uns prima und wir haben uns auch schon mit den Samtpfoten angefreundet. Am liebsten spielen wir!
Und wenn wir nicht spielen, dann vertreiben wir uns die Zeit am liebsten mit Fressen, Kuscheln und Schlafen (die Reihenfolge ist uns völlig egal).
Charlotte:
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Wenn Menschen in der Nähe sind, dann ergreifen wir sofort die Chance, gekrault zu werden, ist ja klar. Besonders toll ist es, wenn die kleinen Menschen in der Nähe sind: Die sind nämlich für jeden Blödsinn zu haben, spielen genauso gerne wie wir und lieben es, mit uns zu schmusen.
Aber ein großes Fragezeichen schwebt über uns: Wie soll es nun mit uns weiter gehen?

Wir können hier nicht bleiben, so idyllisch es hier im Moment für uns sein mag. Wir sind hier als zwei Notfellchen aufgenommen worden und haben hier nur zwei Notfallplätze. Wir hoffen sehr, dass unser Schutzengel uns dabei hilft, dass liebe Menschen unsere Fotos sehen und von unserem Schicksal lesen.


